. Angermünde Die SPD in der Stadtverordnetenversammlung Angermünde zeigt sich neuerdings aktiver als in der vergangenen Legislaturperiode. Jetzt übersandten die Sozialdemokraten den anderen Fraktionen eine sogenannte Denkschrift. "Anlass bieten die Diskussionen um die wirtschaftliche und touristische Entwicklung unserer Stadt", erklärt SPD-Fraktionschef Olaf Theiß.
Die SPD unterstützt nach eigenen Angaben die Bemühungen um den Titel "Staatlich anerkannter Erholungsort". Dafür bedürfe es zweier Schritte, die die "besonderen Bemühungen des Landkreises Uckermark in Richtung Wirtschafts-, Tourismus- und Gesundheitsentwicklung berücksichtigen und für unsere Stadt nutzbar machen", so Theiß. "Dabei legen wir Wert darauf, dass Angermünde in eine Position kommt, die uns nicht zu Bittstellern degradiert, sondern uns die Möglichkeit aktiven Handelns bietet."
Für die SPD sollte Angermünde als erstes eine "vollwertige Partnerschaft" mit der Regionalmarke Uckermark eingehen. "Sämtliche durch den Landkreis geförderten Maßnahmen sowie das Außenmarketing des Landkreises müssen für Angermünde genutzt werden, so, wie dies bereits für Schwedt geschieht", betont Theiß. Es sei nicht hinnehmbar, dass auf der Grünen Woche die Regionalmarke Uckermark neben zwei Unternehmen aus der Region Angermünde auftritt.
Auch bitten die Sozialdemokraten die anderen Fraktionen, intensiv darüber nachzudenken, die Stadt zum aktiven Gesellschafter der Technologie- und Gründerzentrum GmbH der Region Uckermark (TGZ) zu machen. Dadurch soll Angermünde zum gleichberechtigten Partner bei der Vergabe von Fördermitteln avancieren.
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