. Die Oderhähne haben Frankfurt die erste U-Bahn beschert. Die erste "Unterhaus-Bahn", wie Kabarett-Chef Wolfgang Flieder gestern Nachmittag vor der Jungfernfahrt erklärte. Komplett knallrot lackiert ist die Straßenbahn vom Typ KT4DM aus den Tatra-Werken, die ab heute im Linienverkehr für das Kabarett "Die Oderhähne" wirbt, und der Farbe angemessen wurde sie mit Rotkäppchen-Sekt getauft.
Dass die Oderhähne jetzt auch auf Schienen unterwegs sind, ist der Aktion "Hahnsinnig" im vergangenen Jahr zu verdanken. Der vom Kabarett gestaltete Kunststoff-Hahn gewann dabei den dritten Preis - ein Jahr Gratis-Werbung auf einer Straßenbahn, gesponsert von der Ströer Deutsche Städtemedien GmbH Berlin und von der Stadtverkehrsgesellschaft GmbH. Unterstützung fanden die Kabarettisten zudem bei der Oder-Rohre GmbH, welche bereits die Gestaltung des "Hahnsinnig"-Gockels finanziert hatte und die jetzt auch die Werbe-Beschriftung der Straßenbahn bezahlte. "Wir Oderhähne gehören genauso fest zu Frankfurt wie unsere Straßenbahn", betonte Kabarett-Geschäftsführer Herman Bunsen zur Jungfernfahrt.
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