Werneuchen . Der Barnim bleibt frei von gentechnisch veränderten Maispflanzen. Ludwig Seeger, Sprecher der Bürgerinitiative Gentechnikfreier Barnim, informierte gestern, dass der Bauer, auf dessen Flächen der Gen-Mais angebaut werden sollte, seinen Antrag zurückziehen wird. Der bestätigte das auf Nachfrage der Märkischen Oderzeitung. Der Druck gegen seinen Betrieb und seine Person sei so groß geworden, dass er sich entschieden habe, von dem Vorhaben Abstand zu nehmen. Auf Grund der Angriffe habe er auch bei der Polizei eine Anzeige erstattet. Die werde er jetzt zurückziehen. Mit der Firma Syngenta, die das genmanipulierte Saatgut testen wollte, gebe es eine einvernehmliche Lösung. Am Donnerstag solle der Vertrag aufgelöst werden, kündigte er an.
Im Bereich der Gemarkung Weesow sollte auf einer Fläche von 8000 Quadratmetern herbizidresistenter Gen-Mais ausgesät werden.
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