Berlin . Berliner Tierschützer fordern auch für den Berliner Forst ein vollständiges Verbot für bleihaltige Jagdmunition. Das Verbot, das bisher nur für die Jagd im Landeswald gelte, müsse auch für die Jagd auf landwirtschaftlich genutzten Flächen Berlins gelten, verlangte der Naturschutzbund Deutschland (NABU) am Dienstag in Berlin. Die Umweltschützer wiesen darauf hin, dass Greifvögel wie der Seeadler häufig an Bleivergiftungen sterben. Die Tiere nähmen durch den Verzehr von angeschossenen Wasservögeln Munitionsreste auf.
Die Tierschützer berufen sich auf eine seit April 2006 in Brandenburg durchgeführte Studie zur Verwendung von bleifreier Kugel- und Schrotmunition. Befürchtungen, wonach bleifreie Geschosse zu einem qualvollerem Tod der Tiere führen, hätten sich nicht bestätigt, hieß es darin.
Auf Jagdflächen des Landes Brandenburg darf ab 2013 nur noch mit bleifreier Munition geschossen werden. In der sogenannten Verwaltungsjagd werde dann... mehr
Holzauktion bringt 100 000 Euro - Weniger als erhofft Zum Ersten, zum Zweiten, zum Dritten: Wertvolle Nadelbäume kamen in Brandenburg unter den Hammer.... mehr
Die Diskussion um verbleite Munition schlägt derzeit hohe Wellen. Neu ist sie jedoch nicht: Verbraucherschützer sorgen sich um kleine Kinder und werdende... mehr
