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29.03.2009 16:14 Uhr

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Insel vor Afrika könnte EU-Gebiet werden

Paris . Zur Europäischen Union gehört voraussichtlich schon bald eine weitere Insel im Indischen Ozean. Auf Mayotte vor der Ostküste Afrikas haben die fast ausschließlich muslimischen Bürger an diesem Sonntag darüber abgestimmt, ob das 374 Quadratkilometer kleine Archipel ganz in den französischen Staat integriert wird. Damit könnte Mayotte als "extremes Randgebiet" Teil der EU werden. Die wesentlich größere französische Insel La Réunion hat diesen Status bereits seit 1997.

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Sollten die rund 70 000 Wahlberechtigten auf Mayotte wie erwartet für eine komplette Eingliederung gestimmt haben, wird die Insel künftig als 101. französisches Département geführt. Die Mayotter erhoffen sich davon bessere Sozialleistungen und Stabilität in einer von Gewalt und Elend geprägten Region. Schon jetzt sichert Paris mit jährlich 635 Millionen Euro einen Lebensstandard, der zehnmal so hoch ist wie auf den benachbarten Komoreninseln.

Mayotte ist bereits seit 1841 französisch. Als einzige des Archipels verzichteten die Einwohner bei einer Abstimmung im Jahr 1974 auf die Unabhängigkeit. Seit 1976 gehören sie als "Collectivité Territoriale" zu Paris. Heute leben offiziell 186 450 Menschen auf der zwischen Mosambik und Madagaskar gelegenen Insel. Jeder Dritte ist davon ist Ausländer oder Flüchtling.

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