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31.03.2009 19:23 Uhr

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Zehn Minuten fehlten zum Rekord

Kienbaum . Beim Sieg des Belgiers Andre Collet über die 100 Kilometer von Grünheide hat Matthias Muhs vom Triathlonverein Fürstenwalde Platz 25 belegt. Der 46-jährige Eisenhüttenstädter konnte seine Vorjahreszeit um gut acht Minuten verbessern und kam nach 10:11:58 Stunden als Neunter seiner Altersklasse ins Ziel. Der zweite TVF-Starter Günter Janiszewski benötigte 11:24:51 Stunden, wurde 44. des Gesamtklassements und Sechster der Altersklassenwertung M 50. Der gleichaltrige Storkower Thomas Frunzke finishte als 46. (11:45:34 h).

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Das Teilnehmerfeld, das sich früh morgens um 6.30 Uhr im Bundesleistungszenrum dem Starter gestellt hatte, war kleiner als in den Vorjahren: 80 im Hauptrennen, mit den Rahmenwettbewerben (50 km bzw. 5x10-km-Staffel) insgesamt 140. Die Läufer kamen aus allen Ecken Deutschlands, aber auch aus England, Belgien und Holland. "Das ist schon in Ordnung", sagte Gesamtleiter Gert Schlarbaum vom ESV Lok Seddin, der seit Jahren mit Helfern aus Brandenburg und Berlin diesen traditionsreichen Klassiker der Ultra-Marathonis - einen der ältesten in der Bundesrepublik - organisiert. "Weil wir ja diesmal nicht wie schon dreimal in den vergangenen Jahren zugleich die Deutschen Meister auf dieser nichtolympischen Distanz er- mittelt haben." Bei etwas zu kühlen Tempera- turen, aber kaum Wind und nur paar Regentropfen erst am Nachmittag bot der für die ATG Aachen startende Collet eine eindrucksvolle Vorstellung. Mit 6:57:16 Stunden verfehlte der Lockenkopf, im Vorjahr Zweiter beim Rennsteiglauf über 72,7 km, den 1996 aufgestellten Streckenrekord des Hessen Lutz Aderhold (6:47:42) auf der leicht modifizierten 5-km-Runde nur knapp.

Härtester Verfolger war der Brite Matthew Lynas. Mit 7:10:38 verbuchte der für den LTV Erfurt Startende eine gleichfalls erstklassige Zeit. Dritter wurde Gerhard Läpple aus Hildrizhausen (7:23:41).

Bei den Frauen blieb die Bestzeit von Birgit Schönherr-Hölscher, die vor zwei Jahren in 7:52:11 Stunden siegreich war, in weiter Ferne. Grit Seidel von der LG Nord Berlin wurde ihrer Favoritenrolle gerecht (9:51:24). Für die Deutsche Vizemeisterin im 24-Stundenlauf (Bestmarke 201,931 km) war die 10-Stunden-Tour "ein Trainingslauf für meine Spezialdisziplin."

Ähnlich sah es der Storkower Jens Scheffler von der BSG Pneumant, Sieger des im Rahmenprogramm ausgetragenen Marathon. Als Schnellster des 15-köpfigen Starterfeldes beendete er die 42,195 Kilometer nach 3:03:40 Stunden. "Da ich im Training für den Rennsteiglauf stehe, habe ich mit einer so guten Zeit gar nicht gerechnet. Diese und der erste Platz freuen mich unheimlich", sagte der 41-Jährige.

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