Gera . Die Ausstellung "Bilder der Moderne" in der Kunstsammlung Gera wird verlängert. Die 120 Werke aus der Sammlung des Wiesbadeners Frank Brabant seien nun bis 24. März einschließlich Ostermontag zu besichtigen, teilte die Stadtverwaltung mit. Damit reagiere das Museum auf das anhaltende Interesse an der Schau, die seit ihrer Eröffnung Mitte November 3500 Besucher zählte. Dank des Entgegenkommens nachfolgender Leihnehmer sei die Verlängerung möglich geworden.
Die Exposition ermöglicht einen exklusiven Streifzug durch die gegenständliche und figurative Kunst im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts. Sie spannt am Beispiel der von 77 vorwiegend deutschen Künstlern geschaffenen Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen und Druckgrafiken den Bogen vom Spätimpressionismus, über den Expressionismus sowie der Neuen Sachlichkeit bis hin zu Verismus und Kritischem Realismus.
Präsentiert werden unter anderem Werke von Lovis Corinth, Otto Dix, Lyonel Feininger, Alexej von Jewlensky, Ernst Ludwig Kirchner, Franz Marc, Emil Nolde und Max Pechstein. Zu sehen sind aber auch Arbeiten von Künstlern wie Erich Borchert, Paul Kleinschmidt, Elfriede Lohse-Wächter, denen die Nationalsozialisten die öffentliche Anerkennung verweigerten.
Die Kunstsammlung Gera erwartet ihre Besucher dienstags von 13.00 bis 20.00 Uhr, mittwochs bis freitags von 10.00 bis 17.00 Uhr sowie an Wochenenden und Feiertagen - auch Ostermontag - von 11.00 bis 18.00 Uhr.
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