. Altenhof Ein neues Feuerwehr-Gerätehaus hat die Freiwillige Feuerwehr Altenhof am vergangenen Wochenende eingeweiht und das 15-jährige Bestehen der Jugendfeuerwehr gefeiert.
Geschafft: Die Freiwillige Feuerwehr Altenhof verf³gt nun ³ber einen modernen Neubau mit Fahrzeughalle, Umkleide und Rõumen f³r Jugendfeuerwehr und Ortswehrf³hrer.Foto: Sophie Ludewig
"Dies ist ein guter Tag für Altenhof und die Gemeinde Schorfheide", sagte Bürgermeister Uwe Schoknecht. Er bedankte sich bei allen, die am Bau beteiligt waren, und hob besonders die große finanzielle und körperliche Eigenleistung der Altenhofer Kameraden hervor. Er zeichnete die Entstehungsgeschichte des Baus von den ersten Entwürfen für das Gerätehaus über Grundsteinlegung und Richtfest im Jahr 2007 bis zur feierlichen Einweihung nach. So entstand nach vier Jahren Bauzeit ein eingeschossiger Erweiterungsbau in traditioneller Bauweise.
Bürgermeister Schoknecht übergab den Schlüssel für die neue Wache an Ortswehrführer Wolfram Malkus. Einen Scheck über 50 Euro für die Jugendfeuerwehr hatte er außerdem dabei, denn sie kann in diesem Jahr ihr 15-jähriges Bestehen feiern. Derzeit engagieren sich dort acht Kinder und Jugendliche. Bei den Erwachsenen zählt die Freiwillige Feuerwehr Altenhof 25 Aktive.
Die Schar der Gratulanten war groß. Allen voran dankte Landrat Bodo Ihrke den Männern und Frauen, "die diesen schweren Dienst tun, und unser Hab und Gut und Leben schützen." Auch er zollte allen Vereinsmitgliedern der Ortswehr seinen Respekt für ihr außergewöhnliches Engagement während der Bauzeit. Er wünschte, dass die Kameraden möglichst selten ausrücken müssen. Zur Feier des Tages spendierte er ein Fass Bier.
Kreisbrandmeister Jens Krüger bezeichnete den Neubau als "absolutes Schmuckstück in dieser Landschaft" und wünschte Wolfram Malkus, dass er seine Leute immer heil heimbringen möge. Krüger und Siegfried Praschma, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes, überreichten zur Einweihung ein Feuerwehrbeil. Sogar die Freiwillige Feuerwehr der polnischen Partnergemeinde Mielno gratulierte persönlich und schenkte eine Figur des Heiligen Florian, des Schutzpatrons der Feuerwehr.
Nachdem alle Glückwünsche gesprochen waren, feierte man bei Freibier, Kaffee und Kuchen. Es gab Führungen durch die neuen Räume und eine Bilderschau über die Bauphasen. Eine Tafel informierte über die Geschichte der Jugendfeuerwehr. Sie beging ihr Jubiläum am Abend mit einer Disko. "Nun fehlt uns nur noch ein wasserführendes Fahrzeug", sagte Wolfram Malkus.
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