Potsdam . Das familienpolitische Programm der Landesregierung ist nach Ansicht von Sozialministerin Dagmar Ziegler (SPD) erfolgreich. Die Bemühungen zum Beispiel, jungen Familien durch nachbarschaftliche Hilfe Unterstützung anzubieten, komme gut an, sagte Ziegler am Mittwoch in Potsdam zum Auftakt einer Tagung mit rund 200 Teilnehmern über den Stand der Umsetzung des familien- und kinderpolitischen Programms.
Derzeit würden rund 500 ehrenamtliche Helfer Familien mit kleinen Kindern beratend zur Seite stehen, erläuterte Ziegler. Für das Netzwerk gesunde Kinder sind nach Angaben des Ministeriums in den vergangenen drei Jahren rund 1,4 Millionen Euro zur Verfügung gestellt worden. Niemand werde alleingelassen und es gebe viel Spielraum für gesellschaftliches Engagement.
Die Landesregierung hatte 2005 das Programm "Brandenburger Entscheidung - Familien und Kinder haben Vorrang" beschlossen und eine Zusammenarbeit der verschiedenen Ressorts auf den Weg gebracht. Im Landesprogramm seien verschiedene Initiativen gebündelt: zum Beispiel die "Netzwerke Gesunde Kinder", die "Lokalen Bündnisse für Familien" oder "Eltern-Kind-Zentren".
Nach Einschätzung von Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) gehört Brandenburg inzwischen zu den familien- und kinderfreundlichsten Bundesländern, heißt es in einer Mitteilung der Staatskanzlei. "Unsere Familienpolitik kommt an", wird der Regierungschef zitiert. Familien seien im Land sehr willkommen. Es gebe eines der dichtesten Kita-Netze in Deutschland.
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