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13.03.2008 18:23 Uhr

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Storkow und Lindenberg mit Sorgen

Eisenhüttenstadt/Beeskow . Nachdem Thoralf Krause, Trainer von Germania Storkow, vor einer Woche noch fast aus dem Vollen schöpfen konnte, plagen ihn vor der Landesklasse-Heimpartie gegen Blau-Weiß Petershagen-Eggersdorf Sorgen. Peter Germershausen und Christopher Marks sind verletzt, Marco Bezill ist angeschlagen, Kapitän Timo Leuschner nach Gelb-Rot gesperrt. Immerhin kehrt Torjäger Martin Anders nach verbüßter Sperre zurück. Vielleicht gerade im rechten Moment. "In der Vergangenheit waren die Spiele gegen Petershagen-Eggersdorf immer sehr torreich", sagte Krause.

Spitzenreiter Neuzeller SV will seinen Vier-Punkte-Vorsprung vor Eintracht Frankfurt halten. Das heißt, bei der SG Bruchmühle soll ein weiterer Sieg her. Ob dazu, wie zuletzt gegen Preußen Frankfurt, eine gute Halbzeit reicht, ist jedoch fraglich. Torwarttrainer Thomas Penke warnte seine Spieler schon mal: "Ein Spiel geht über zweimal 45 Minuten", sagte er.

Voller Optimismus tritt auch Aufbau Eisenhüttenstadt die Reise zur TSG Lübbenau an. "Das wird ein Spitzenspiel, immerhin spielt der Tabellenfünfte gegen den -dritten", sagte Trainer Roland Steinfurth. Besetzungsprobleme habe er nicht - und wolle daher etwas gut machen. Denn die Hinrundenpartie verlor Aufbau auf eigenem Platz gegen die Spreewälder mit 1:2.

Personalprobleme plagen dagegen Grün-Weiß Lindenberg vor dem Gastspiel beim VfB Steinhöfel. Zwei weitere Verletzte beklagt Trainer Mario Gliese nach dem Remis in Petershagen-Eggersdorf. Florian Thiel zog sich eine Bänderverletzung zu, Mathias Thiecke bekam bei seinem Treffer zum 1:1 einen Tritt und erlitt eine Knochenabsplitterung im Mittelfuß. Der Neuzugang spielte dennoch durch, musste dann aber nachts noch wegen starker Schmerzen in die Notaufnahme - und fehlt nun. "Trotzdem wollen wir gewinnen", sagte Gliese vor der Partie beim Schlusslicht. Mut macht ihm die "Top-Leistung" seiner Mannschaft am vergangenen Wochenende.

Mit gestärkter Moral fährt Blau-Weiß Groß Lindow nach dem Punktgewinn gegen Lübbenau zum Namensvetter und Tabellennachbarn Blau-Weiß Wriezen - und will auch dort etwas holen. "Mit einem Sieg wären wir weg vom Relegationsplatz", sagte Trainer Enrico Tomszak. "Dazu müssen wir unsere Chancen, die wir herausspielen, nutzen." Die Stimmung bei Blau-Weiß vor dem Sechs-Punkte-Spiel ist jedenfalls gut.

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