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Peter Wricke 24.08.2011 20:34 Uhr
Red. Seelow, seelow-red@moz.de

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Reichenberger SV führt an der Spitze

Bad Freienwalde (MOZ) Erstmals führt der Reichenberger SV die Tabelle vor den favorisierten Mannschaften Golzower SV und Jahn Bad Freienwalde an. Für echte Überraschungen sorgten Blau-Weiß Podelzig und die TSG Fredersdorf-Vogelsdorf.

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Langes Bein: Die Golzowerin Juliane Kowalzik (l.) und Freienwalderin Christin Zeuschner lieferten sich beim 2:2 sehenswerte Zweikämpfe.

© Peter Wricke

Bad Freienwalde –? Golzow 2:2

Der Begegnung der Topfavoriten besaß wie in vergangenen Spielen ihren eigenen Reiz. Torlos zur Pause, warf die Freienwalderin Julia Schulz mit einer schönen Einzelaktion in der 46. Minute den Fehdehandschuh. Sie ließ zwei Golzowerinnen stehen und versenkte das Leder mit dem linken Fuß in die Maschen. In der Folgezeit besaßen die Gastgeber sogar die Möglichkeit, den Vorsprung auszubauen. Doch Golzow hielt dagegen und in der 61. Minute traf Jessica Schulz über die zu weit vor dem Gehäuse stehende Freienwalder Torhüterin Petra Otto zum Ausgleich. Damit nicht genug setzte Sarah Böttcher für Golzow sechs Minuten später noch einen Treffer drauf. Fast schon schien Freienwalde um den Lohn ihres guten Spiels gebracht. Mit einem Freistoß in der vorletzten Minute zum Ausgleich und zweiten Tor rettete Julia Schulz jedoch die Punkteteilung. Über das Unentschieden waren sich die beiden Spielführerinnen Charlott Schiemann aufFreienwalder Seite und Sabrina Zeitz einig. „Beide Mannschaften waren gleichstark.“ Diese Ansicht vertraten auch die Trainer Mario Gloeck und Karsten Kowalzig auf Golzower Seite.

Fredersdorf-Vogelsdorf – Letschin/Reitwein 5:0

Für TSG-Betreuer Winfried Blech ist das Spielergebnis logische Folge guten Spiels. „Endlich hat es die Mannschaft einmal geschafft, die Leistung abzurufen, die in ihr steckt. Waren es in der Vergangenheit nur immer Ansätze, überzeugte die Mannsschaft diesmal durchgängig.“ Die TSG machte den Ball zum schnellsten Mitspieler und dominierte das Spiel. Tore blieben bis zur Pause jedoch auf beiden Seiten Fehlanzeige. Erst mit der TSG-Führung durch Antonia Honczek wurde das Spiel offener. Letschin/Reitwein drängte auf den Ausgleich. Die so entstehenden Freiräume nutzte die Heimmannschaft rigoros und baute den Vorsprung auf den schon sensationellen Endstand aus.

Podelzig – Gartenstadt 1:0

Neben der TSG-Mannschaft verblüffte auch das Blau-Weiß-Team Podelzigs mit einem unerwarteten Sieg. Für das Trainerduo Tino und Lothar Kerber wahrlich Grund genug zur Freude. „Endlich mal drei Punkte“, meinte Tino. Die bescherte ihrer Mannschaft Sahra Biczkowski in der 55. Minute und Podelzigs Frauen vorübergehend einen Mittelfeldplatz. Aus Gartenstädter Sicht ein glücklicher Sieg des Gastgebers. Spielerisch bot die SVG-Mannschaft den besseren Kick. „Die Mannschaft muss sich jedoch erst noch finden. Auf Grund der Ergebnisse in der Vergangenheit sind wir zwar hier als Favorit angesehen worden. Doch diese Rolle müssen wir uns erst wieder erarbeiten“, meinte Betreuerin Angela Dreetz.

Seelow – Herzfelde 1:2

Eigentlich hatte Seelows Trainer Ronny Lehmann seine Mannschaft mit anderen Erwartungen an den Start geschickt. Die Ernüchterung folgte jedoch schon in der ersten Minute. „Nach drei Ballkontakten eroberte Herzfelde das Leder. Die noch nicht wache Abwehr meiner Mannschaft wurde überspielt. Nach 13 Sekunden stand es 1:0 für den Gegner“, sah es Lehmann. Nach diesem Schock brauchten die Kreisstädterinnen einige Zeit. „Dann wurde es das erwartet spannende Spiel mit zahlreichen Chancen auf beiden Seiten“, so Lehmann. Einen weiteren Torerfolg konnte jedoch nur Herzfelde nach einer halben Stunde durch Belinda Erkner verbuchen. Nach dem Wechsel Seelow energischer, aber sowohl Julia Käbermann (36.) und Franziska Thomas (38./40.) vergaben in aussichtsreicher Position. Vier Minuten später stand Thomas goldrichtig und erzielte den Anschlusstreffer. Ein weiterer Seelower Treffer war mehrmals möglich. Herzfelde brachte den Vorsprung jedoch geschickt über die Zeit.

Reichenberg – ?Wriezen/Bliesdorf 3:1

Reichenbergs Trainer Marcel Hoffmann war überrascht vom couragierten Auftreten des Neulings. „Die Mannschaft präsentierte sich sehr kämpferisch. Das zahlte sich nach fünf Minuten mit der Führung durch Nadine Tänzer aus.“ Den Rückstand verkraftete der RSV schnell. Coach Hoffmann sah „Spielwitz und gute Kombinationen“ seiner Mannschaft. Die wurden durch den Ausgleich durch Anne Deutschmann nach schönem Doppelpass belohnt (13.). Michele Petermann sorgte nach einer halben Stunde für die Pausenführung. Nach dem Wechsel sah Hoffmann „attraktives Offensivspiel beider Mannschaften mit vielen guten Chancen“. Allein Tore blieben bis zur 52. Minute aus. Dann erwischte Yvonne Pokatzki eine gut getimte Ecke von Anika Lehmann mit dem Kopf zum 3:1 – die Vorentscheidung. Beide Trainer bescheinigten ihren Mannschaften ein gutes Spiel und zeigten sich mit den Leistungen zufrieden.

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