(dpa) Potsdam (dpa) - Nach den starken Regenfällen in Polen wird die erste Hochwasserwelle der Oder am Freitag in Ratzdorf bei Eisenhüttenstadt erwartet.
„Wir wissen noch nicht, wie hoch das Wasser steigen wird und wie lange es anhält. Das Hochwasser ist aber sicher“, hatte der Präsident des Landesumweltamtes, Matthias Freude, bereits am Montagnachmittag angekündigt.
Die Situation in Polen und Tschechien sei dramatisch, sagte Freude am Montagabend im RBB-Welle Antenne Brandenburg. Die Niederschlagssituation sei etwa vergleichbar mit der von 1997, als das Land von einem verheerenden Oder-Hochwasser heimgesucht wurde, sagte Freude.
Ob es tatsächlich wieder zu einer Flut wie damals kommt, hänge aber davon ab, ob das Oder-Hochwasser und das Hochwasser der Glatzer Neiße und Bober wieder zusammenfielen. Im Gegensatz zu damals habe sich die Zusammenarbeit mit den polnischen Behörden erheblich verbessert. Es gebe keinen Anlass zu Panik, sagte Freude.
In Polen sind bereits mindestens drei Hochwasser-Tote zu beklagen. Am Pegel Miedonia an der Oder auf polnischer Seite war bereits am Montagmorgen mit 6,88 Meter die Alarmstufe von sechs Metern überschritten worden. Bei der Flut von 1997 waren dort in der Spitze fast elf Meter gemessen worden.
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Neueste Kommentare
23.05.2012 05:10:03 Dieter Luck
Und jetzt noch die Pferdesteuer
23.05.2012 02:30:06 Regine Montpassille
@ Dagmar Rietz
23.05.2012 02:16:04 D.K.
Schade
23.05.2012 01:19:54 bodenständischer Bauer
Oh, wie peinlich
23.05.2012 00:59:34 kämmerer
Dass nennt sich Landeshauptstadt?