Potsdam .
Brandenburg erhõlt aus dem DDR-Parteienverm÷gen rund 11,7 Millionen Euro. Davon sind 4,5 Millionen Euro f³r den Bau und die Sanierung von Spielplõtzen vorgesehen. Foto: MOZ
Brandenburg erhält aus dem DDR-Parteienvermögen rund 11,7 Millionen Euro für Bildungs-, Jugend- und Sportprojekte. Davon seien 4,5 Millionen Euro für den Bau und die Sanierung von Spielplätzen vorgesehen, sagte Bildungsminister Holger Rupprecht (SPD) am Mittwoch in Potsdam. Mit 4 Millionen Euro soll der Bau von Mini-Fußballfeldern gefördert werden. Fast 2,3 Millionen Euro fließen in den Bau und die Sanierung von Sportanlagen größerer Orte. Zudem soll die Anschaffung von moderner Technik an Schulen (750 000 Euro) und Volkshochschulen (150 000 Euro) unterstützt werden.
All diese Projekt hätten sonst nicht realisiert werden können, sagte Rupprecht. Das Geld stammt aus dem Vermögen der ehemaligen Parteien- und Massenorganisationen der DDR (PMO-Vermögen). Insgesamt bekommt das Land in diesem Jahr 22,5 Millionen aus dem POM-Vermögen. 10,8 Millionen Euro davon gehen an das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur. Das Geld muss bis 2011 ausgegeben werden.
Kommunen, die Zuschüsse für öffentliche Kinderspielplätze haben wollen, müssen einen Eigenanteil von zehn Prozent aufbringen und bis zum 31. August dieses Jahres ihre Anträge einreichen. Die Höchstförderung beträgt 20 000 Euro. Für Bau oder Neugestaltung von Spielplätzen für ältere Kinder und Jugendliche gibt es sogar eine Förderung von maximal 100 000 Euro, wenn die Kinder an der Planung beteiligt werden. Antragsschluss ist der 31. Oktober 2009. Auch hier ist ein Eigenanteil von zehn Prozent notwendig.
Außerdem sollen landesweit mehr als 80 Mini-Fußballfelder entstehen, kündigte Rupprecht an. 2007 habe der Deutsche-Fußball-Bund ein Programm für bundesweit 1000 solcher Felder aufgelegt. Damals seien für Brandenburg aber nur 26 der beantragten 50 Felder genehmigt worden.
Mit 2,26 Millionen Euro aus dem Parteienvermögen soll der in diesem Jahr auslaufende "Goldene Plan Ost" für Sportstätten in Brandenburg fortgesetzt werden. Die Projekte können höchstens zu zwei Dritteln gefördert werden. Den Rest müssen Kommune oder Vereine aufbringen.
750 000 Euro hat Rupprecht für die Anschaffung sogenannter interaktiver Whiteboards in öffentlichen Schulen vorgesehen. An die bis zu 4000 Euro teuren Tafeln, die mit Handberührung gesteuert werden ("Touchscreen"), können Computer angeschlossen werden. Insgesamt sollen 53 Oberschulen, 53 Grundschulen und 28 Förderschulen je eine Tafel bekommen. Die Gymnasien und Gesamtschulen mit Oberstufe werden aus einem anderen Programm unterstützt. Außerdem soll die technische Ausstattung der Volkshochschulen mit 150 000 Euro verbessert werden.
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Neueste Kommentare
23.05.2012 05:10:03 Dieter Luck
Und jetzt noch die Pferdesteuer
23.05.2012 02:30:06 Regine Montpassille
@ Dagmar Rietz
23.05.2012 02:16:04 D.K.
Schade
23.05.2012 01:19:54 bodenständischer Bauer
Oh, wie peinlich
23.05.2012 00:59:34 kämmerer
Dass nennt sich Landeshauptstadt?