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Zwischen Dorfanger und Pappelallee

Rüdnitz . Wo der Gemeinde Rüdnitz der Schuh drückt, sollte bei der dritten Dörfertour nach Melchow und Breydin besprochen werden. Amtsverwaltung und Vertreter der Gemeinde war dazu in Rüdnitz im alten Dorf sowie im Ortsteil Albertshof unterwegs.

  An der Pappelallee in Albertshof: Nach L÷sungen suchen (v.l.) Wilfried R÷▀ler, Werner Boschitsch und Herbert Bock.Foto: MOZ/Brigitte Horn ©

An der Rüdnitzer Dorfstraße wurde als erstes der Friedhof angesteuert, genauer gesagt die Trauerhalle, die sich in Trägerschaft der Gemeinde befindet. Zum einen machte der stellvertretende Bürgermeister Wilfried Rößler auf den starken Bewuchs mit wildem Wein und anderen Kletterpflanzen aufmerksam. Das gefährdet vor allem das Dach. Zum anderen sind Steine lose und eine Scheibe beschädigt. Die Vertreter der Amtsverwaltung waren sich einig, dass hier der Amtshof tätig werden müsse. Nicht zuletzt störe die verputzte Seite des Gebäudes, sagte Werner Boschitsch aus der Bauabteilung der Amtsverwaltung Biesenthal-Barnim. Der Putz mindere den Wert des aus Feldsteinen errichteten Gebäudes.

Bevor es von dort zum alten Dorfanger weiterging, wurde die Bushaltestelle in Augenschein genommen. Herausgeschlagene Scheiben sowie Schmierereien auf den verbliebenen bieten einen traurigen Anblick. Wetterschutz soll dort künftig durch die Montage spezieller Bleche erreicht werden.

Am Dorfanger, der von der nach Lobetal führenden Kreisstraße und einer im Bogen verlaufenden Gemeindestraße eingegrenzt wird, lenkte der Vize-Bürgermeister das besondere Augenmerk auf den katastrophalen Zustand der gemeindlichen Straße. Das Rohr der Wasserentnahmestelle ragt aus einer großen Pfützen gefährlich heraus. Es wechseln sich Asphaltflicken mit Kopfsteinpflaster und festgefahrenem Sand ab. Im Hinblick auf die geplante Erneuerung der Dorfstraße 2011/2012 werde der Bereich zwar auch gemacht, aber solange könne man nicht warten. Mit Bitumen müssen vorläufig einzelne Stellen geflickt werden, so der Rat aus der Amtsverwaltung.

Straßen und Gehwege standen auch im Ortsteil Albertshof im Vordergrund. Als erstes wies Herbert Bock, Gemeindevertreter aus Albertshof, auf den schlechten Zustand des Gehweges an der Rüsternstraße hin. Schnurgerade zieht er sich direkt an den Grundstücken hin. Der Beton wird seit etwa 40 Jahre begangen und zeigt Ermüdung. Stellenweise ist er in sich gebrochen und ausgewaschen. Eine sofortige Lösung hatte man nicht parat. "Ich überlege mir was", sagte Werner Boschitsch. An der Pappelallee, wo noch Abwasser verlegt und die Straße gemacht werden soll, empfahl der Amtsdirektor Hans-Ulrich Kühne, die Leitung möglichst neben der Straße zu verlegen. Einen grundlegenden Ausbau der Straße würde er nicht empfehlen. Das müssten nur wenige Anlieger tragen, was entsprechend teuer wird. Vielleicht wäre eine Splitt-Asphalt-Mischung sinnvoll. Verbesserungen in der Mittelstraße und Gartenstraße standen außerdem auf der Wunschliste der Albertshofer.

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