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Auf der zweiten Sitzung des neuen Behrensdorfer Ortsbeirates ging es um Feiern und die Gestaltung des Dorfplatzes

Geselligkeit soll Gemeinschaft befördern

Gestaltung des Dorfplatzes: Ortsvorsteherin Cornelia Stotz (rechts) erläutert hier ihren Entwurf.
Gestaltung des Dorfplatzes: Ortsvorsteherin Cornelia Stotz (rechts) erläutert hier ihren Entwurf. © Foto: Elke Lang
Elke Lang / 06.02.2012, 17:40 Uhr
Behrensdorf (MOZ) Die neue kommunale Doppelspitze in Behrensdorf, bestehend aus der Ortsvorsteherin Cornelia Stotz (parteilos) und Manfred Fraenkel (Freiwillige Feuerwehr Behrensdorf) hat sich vorgenommen, über Geselligkeiten die Bewohner des Dorfes wieder zu vereinen. Dass das nicht nur mit gutem Willen und nicht auf Anhieb klappt, mussten beide jetzt bei ihrer zweiten Ortsbeiratssitzung erfahren.

Neun Behrensdorfer waren gekommen, aber trotz aufgeschlossener Atmosphäre konnten keine Nägel mit Köpfen gemacht werden. Eigentlich sollte das Zampern einschließlich Faschingsfeier in Behrensdorf vorbereitet werden, aber die, die da waren, waren nicht unbedingt diejenigen, die zum Faschingsvolk zu rechnen sind. Dieses war bis jetzt immer mit den Ahrensdorfern zampern, aber unzufrieden, weil das eingenommene Geld dann auch bei den Ahrensdorfern geblieben ist. Dazu kam noch tief in der Nacht der leidige Rückweg. Man wolle in Behrensdorf zampern und feiern, hieß es allgemein. Aber Cornelia Stotz und Manfred Fraenkel geben noch nicht auf, doch noch in diesem Jahr etwas zustande zu bekommen. Mit einer Wurfsendung an alle Behrensdorfer Haushalte soll zu einer separaten Versammlung zu dem Thema aufgerufen werden. Auch zum Dorffest gab es keine Festlegungen. Eine Idee dafür aber wurde favorisiert: ein Kürbisfest, da man ja mit Harry Skeries einen Kürbis-Spezialisten im Ort hat. Nun soll bis zur nächsten Ortsbeiratssitzung ein Termin gesucht werden.

Als Festplatz schlägt Manfred Fraenkel das Gelände am Feuerwehrhaus vor, denn für ein Gelingen des Dorffestes müsste der Dorfplatz neu gestaltet werden. "Im Prinzip wollen wir ihn so belassen, nur sauber und ordentlich muss er sein mit einigermaßen befestigter Fläche", erklärte Manfred Fraenkel. Er und auch Cornelia Stotz hatten dazu aber ihre jeweils eigenen Vorstellungen. Aus zwei Entwürfen mach' einen, war die Devise, doch da schieden sich die Geister. Solle die Ausfahrt recht- oder spitzwinklig sein, Pflaster, Asphalt oder Rasengitterstein verwendet werden? Cornelia Stotz möchte einen Kinderspielplatz mit einem kombinierten Spielgerät für rund 5000 Euro integrieren. Der wurde von manchen für nicht nötig erachtet, weil zu wenig Kinder da seien und der Platz in Straßennähe nicht geeignet sei. Also wurde auch das Thema vertagt bis ermittelt ist, wie weit beide Entwürfe finanziell auseinander liegen.

Auch das dringend nötige Dorfgemeinschaftshaus kam unterschwellig wieder hoch. Leni Zeschmann und Ingeborg Wronna, die sich um die Behrensdorfer Senioren kümmern, möchten jeden zweiten Monat mit 15 bis 20 Personen das gemeinsam mit den Ahrensdorfern veranstaltete Seniorencafé im Ort durchführen. "Wir erhoffen uns dadurch mehr Beteiligung der Behrensdorfer, von denen zur Zeit nur fünf teilnehmen", sagte Leni Zeschmann. "Kein Problem, das im Gemeinschaftsraum der Feuerwehr zu machen", so Manfred Fraenkel, "aber bei drei Tischreihen mit 18 Stühlen wird es hier sehr eng". Inzwischen aber hat er schon für den künftigen Dorfgemeinschaftsraum kostenlos 20 Stühle besorgt, die im Amtsgericht Fürstenwalde nicht mehr gebraucht wurden.

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