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Vom Ex-Bürgermeister enttäuscht

Fernsehen in Altthymen: Im Februar drehte ein RBB-Team in dem Dorf – Ortschef Saborowski unterstützte die Fernsehleute. Foto. Pilz
Fernsehen in Altthymen: Im Februar drehte ein RBB-Team in dem Dorf – Ortschef Saborowski unterstützte die Fernsehleute. Foto. Pilz © Foto:
Thomas Pilz / 05.04.2012, 20:36 Uhr
Altthymen (MZV) Das Heimatjournal des RBB über Altthymen ist vor einer Woche gesendet worden. In den Köpfen einiger Akteure in dem Dorf spukt es noch immer herum.

Vor allem Ex-Bürgermeister Andreas Ahle kann sich mit der Qualität des Porträts nicht abfinden. „Es sind nur Leute einbezogen worden, die unserem Ortsvorsteher Herrn Saborowski wohlgesonnen waren“, erklärt Ahle, der als Mitglied der Allianz für Fürstenberg und Ortsteile im Stadtparlament sitzt.

Ärgerlich sei gewesen, dass der Ortsvorsteher einigen Frauen Blumen der Partei Die Linke überreicht habe, dass Ahle die Leiterin des Hauses Dahmshöhe, Jutta Goldmann, „nicht sehen konnte“ und der ehemalige Lehrer Gerhard Raatz oder Renate Wartenberg nicht befragt wurden. Mehr noch: Ahle unterstellt, dass ein erster Drehtermin der Öffentlichkeit „verheimlicht“ worden sei. Unbequeme Fragen sollten wohl vermieden werden, mutmaßt er.

Ortschef Manfred Saborowski (Die Linke) ist enttäuscht von Ahles Reaktion. Eigentlich wolle er sich zu den Anschuldigungen nicht äußern. Nur soviel: „Ich hatte überhaupt keinen Einfluss auf die redaktionelle Gestaltung der Sendung“, sagt Saborowski. Es stimme zwar, dass er anlässlich des Frauentages Blumen verteilt habe, die habe er aber ausschließlich von seinem eigenen Geld gekauft. „Auf dieses Niveau der Auseinandersetzung will ich mich nicht herablassen“, betont Saborowski. Fakt sei, dass Ahle höchstpersönlich Zeuge mindestens eines Drehtages gewesen sei, aber als man ihn ansprach, habe er lediglich gesagt, „ich möchte nur zugucken“.

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