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Fußball: SV Dreetz sucht externen Trainer

Verzweifelt: Oft versagten den Schönberger Spielern die Nerven vor dem Walslebener Tor. Hier verpasste SV 69-Akteur Martin Schumacher (am Boden) den Ball.
Verzweifelt: Oft versagten den Schönberger Spielern die Nerven vor dem Walslebener Tor. Hier verpasste SV 69-Akteur Martin Schumacher (am Boden) den Ball. © Foto: Ellfeldt
Ruppiner Anzeiger / 07.05.2012, 18:57 Uhr - Aktualisiert 08.05.2012, 09:15
Dreetz (MZV) Die Vorbereitungen auf die neue Fußball-Saison im Kreis laufen. Alle Teams, egal ob gerettet oder nicht, planen bereits. In Dreetz wird ein neuer Chef gesucht und Lindow bastelt bereits am Kader.

„Ich habe den Vorstand des Vereins darüber informiert, dass ich nur noch in den ausstehenden Partien als Coach zur Verfügung stehe“, erklärt Spielertrainer Martin Schindler vom SV Dreetz. Beim Tabellen-Schlusslicht der Kreisliga gab es in der vergangenen Woche eine Zusammenkunft mit den Akteuren, auf der darüber abgestimmt wurde, wie es weitergehen soll. In diesem Rahmen haben Schindler und sein Co-Trainer Andre Hoffmann ihren Entschluss, das Amt niederzulegen, mitgeteilt. Anschließend legten sie mit der Mannschaft die Anforderungen für den Nachfolger fest. „Wir Spieler haben den Vorstand gebeten, einen externen Trainer zu suchen. In der Vergangenheit haben wir gesehen, wie schwierig es für einen von uns ist. Der kennt schon jeden, was seine Arbeit behindern kann.“ Schindler und Hoffmann kehren dem Verein nicht den Rücken zu. Sie werden als Spieler weiter aktiv sein. Schindler: „Das war der ausschlaggebende Punkt. Ich wollte einfach nur noch Spieler sein, weil ich glaube, dass es nicht ideal ist, wenn du beides vereinst.“Jemand der diese Lücke in Dreetz schließen könnte, ist Torsten Grusa. Der ehemalige Trainer des SV 69 Schönberg war stiller Beobachter der Kreisliga-Partie zwischen Blau-Weiß Walsleben und seinem Ex-Verein. Nach seiner Aussage kann er sich Dreetz durchaus als Trainerstation vorstellen. Gleichzeitig räumte er mit dem Gerücht auf, dass er der Nachfolger von Jörg Lutter beim Landesklasse-Team von Hansa Wittstock wird, sofern Hansa den Aufstieg in die Landesliga nicht packt. „Da ist absolut nichts dran“, lautete sein Statement. Lutter selber hatte unlängst angedeutet, dass sein Engagement endet, wenn Hansa nicht aufsteigt.Seine Kaderprobleme versucht Grün-Weiß Lindow bereits im Vorfeld der neuen Saison zu lösen. Seit vier Spielen läuft Daven Mohr für die Drei-Seen-Städter auf. Der 19-Jährige stammt aus der Nachwuchsabteilung des MSV Neuruppin. „Er trainierte im Vorfeld auf die Saison sogar im Brandenburgliga-Kader des MSV bei Jens Reckmann“, so Lindows Trainer Sebastian Ruthert über seinen Zugang. „Allerdings begann er dann eine Ausbildung im Sport- und Bildungszentrum Lindow und zog sogar in eine Wohngemeinschaft.“ Der Trainingsaufwand war ihm dann zu groß, sodass Lindow die beste Alternative war. „Am Anfang war ich skeptisch, weil wir schon einmal einen Azubi aus dem Sport- und Bildungszentrum hatten. Der hat uns mächtig im Stich gelassen. Doch Daven macht einen ganz anderen Eindruck.“Einen falschen Schluss scheinen Fußballfans beim Studium der Torschützenliste des SV Wusterhausen gezogen zu haben. Das Team erzielte gegen die SG Linum sieben Treffer. Unter den Schützen aber war Petrit Baliu nicht zu finden, was schnell das Gerücht kursieren ließ, er habe den Verein verlassen. „Das stimmt nicht“, widerspricht der Vorsitzende Andreas Nucklies. „Petrit hat eine Oberschenkel-Zerrung und konnte deshalb nicht auflaufen. Schon gegen Blumenthal mussten wir ihn deswegen vom Platz nehmen.“ Trainer Joachim Zühlke bestätigt aber, dass Gespräche mit dem SV Waren laufen, einem Verbandsligisten aus Mecklenburg Vorpommern. „Aber es steht noch nichts fest“, so Zühlke. Was die Planung für die neue Saison betrifft, so will der Coach sich „nach Spielern aus der Region als Verstärkung umschauen. Man muss sehen, ob zum Beispiel Kyritz aus der Landesliga absteigt, vielleicht kommen dann noch ein oder zwei Mann zu uns.“

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