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Kirch-Konzert mit Volksmusik-Star

Volksmusik-Star Astrid Harzbecker - mit ihrem Ehemann Hans-Jürgen Schmidt - gab eifrig Autogramme.
Volksmusik-Star Astrid Harzbecker - mit ihrem Ehemann Hans-Jürgen Schmidt - gab eifrig Autogramme. © Foto: B Kraemer
Juliane Keiner / 30.07.2012, 11:30 Uhr
Brück (MZV) Die Stars der Volksmusik geben sich in Brück förmlich die Klinke in die Hand. War noch im Juni Gotthilf Fischer bei den „Titanen der Rennbahn“ zu Gast, gab die Top-Interpretin des volkstümlichen Schlagers, Astrid Harzbecker, in der St. Lambertuskirche ein festliches Konzert.

129 Eintrittskarten wurden im Vorfeld verkauft, sodass sich das Gotteshaus mit vielen Fans der Sängerin füllte. „Es war wunderschön, einfach fantastisch“, lobte Helga Lehmann aus Brück. Elfriede Horn aus Bad Belzig sagte: „Wunderbar. Ich habe Frau Harzbecker schon einmal in Garitz bei einem Weihnachtskonzert gehört. Aber hier in der Kirche ist die Akustik noch viel schöner.“ Voll des Lobes, nicht nur für die Künstlerin, war auch Irmgard Stuhlmann. Die Trebitzerin erklärte: „Was unser Pastor alles möglich macht.“

Mit der Einladung von Astrid Harzbecker hatte Pfarrer Helmut Kautz förmlich ins Schwarze getroffen. Dabei wusste er vorab eigentlich nicht viel über die Sängerin. Erst, als während des Kartenvorverkaufs immer mehr Anfragen bei ihm eingingen, ob tatsächlich „die Astrid Harzbecker“ nach Brück kommen würde, die aus Funk und Fernsehen bekannt ist, ging dem Geistlichen quasi ein Lichtlein auf. Er gestand: „Ich bin wie die Jungfer zum Kinde zu dieser Sängerin gekommen“.Mit ihrer unverwechselbaren Stimme trug die Künstlerin unter anderem das „Ave Maria“ von Franz Schubert, das „Largo“ von Georg Friedrich Händel, das „Ave Verum“ von Wolfgang Amadeus Mozart und ihr selbst geschriebenes Lied „Oh Maria, schütz die Berge“ vor. Instrumental begleitet wurde sie dabei vom Kantor und Organisten Hans-Jürgen Schmidt, den sie dem Publikum auch als ihren Ehemann vorstellte. Astrid Herzbecker gehört zu den beliebtesten Sängerinnen der Volksmusik und wird nicht selten „Die Stimmer der Liebe“ genannt. Bereits 1991 gewann sie das Herbert-Roth-Festival in Suhl. 1992 wurde die Künstlerin mit er Krone der Volksmusik und im Jahr 2000 mit dem „Deutschen Grand Prix der Volksmusik“ geehrt. Das Konzert in Brück war eine Station ihrer im April begonnenen deutschlandweiten Konzertreise. Mit lang anhaltendem Applaus und nicht enden wollenden Autogrammwünschen verabschiedete sich hier das Publikum von der Interpretin.

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