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Ländliche Arbeitsförderung rollt Findling in Gramzower Amtsverwaltung

Erinnerungsstein für 20 Jahre

Enthüllung des bemalten Findlings: Amtsdirektor Reiner Schulz (l.) lüftet das Tuch im Beisein aller Mitarbeiter.
Enthüllung des bemalten Findlings: Amtsdirektor Reiner Schulz (l.) lüftet das Tuch im Beisein aller Mitarbeiter. © Foto: Oliver Schwers
Oliver Schwers / 19.09.2012, 07:23 Uhr
Gramzow (os) Steinreich ist das Amt Gramzow. Das betrifft zwar nicht unbedingt die Finanzen, trifft aber auf jeden Fall auf Findlinge und Feldsteine zu. Einen solchen haben die Mitarbeiter der Ländlichen Arbeitsförderung jetzt auf den Hof der Amtsverwaltung gerollt. Der Findling trägt das Bild des Verwaltungsgebäudes und den Schriftzug "20 Jahre Amt Gramzow 2012". Ein Geschenk des Vereins zum Jubiläum. Und ein Dankeschön an die Mitarbeiter für eine seit vielen Jahren währende Kooperation im Sinne der Arbeitsförderung. Verwaltung und Gesellschaft haben stets gemeinsam versucht, die Arbeitslosigkeit durch öffentlich geförderte Projekte zum Nutzen der Gemeinden zu senken.

"Man wundert sich, wie schnell 20 Jahre vergangen sind", so Amtsdirektor Reiner Schulz in einer ruhigen Minute bei der Einweihung des Erinnerungssteins. Er selbst leitet die Verwaltung seit 18 Jahren, hat viele Ideen aus den Dörfern umgesetzt, manchen Wunsch unterstützt und die Sorgen der Bürgermeister und Gemeindevertreter angehört. "Es war mein spannendster und abwechslungsreichster Lebensabschnitt", sagt der Verwaltungschef. "Vom Hühnerstreit bis zur Großinvestition über viele hunderttausend Euro landet alles auf meinem Tisch."

Jetzt hofft er, dass die Bürger mit dem Amtsmodell zufrieden waren und noch sind. Einige Orte haben seit der Wende eine komplette Wandlung vollzogen, wurden vollständig saniert. Nicht nur die Straßen, auch die privaten Häuser. An anderer Stelle ist mitunter das Geld ausgegangen. Von "veränderten Finanzbedingungen" spricht Reiner Schulz.

Künftig hat die Verwaltung weniger die Infrastruktur im Kopf. Man müsse mehr auf die Lebensumstände achten, auf Kitas, Schulgestaltung und Geburtenentwicklung. Und auf das Dorfleben. Dann kann das Amt auch noch den 25. Geburtstag feiern.

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