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Ermittler werten Fahrtenschreiber des Reisebusses aus

29.09.2012, 15:55 Uhr
Michendorf/Brandenburg/Havel (dpa) Nach dem Reisebusunfall auf dem Berliner Ring mit zwei Toten dauert die Suche nach der Unglücksursache an. Bisher lägen keine neuen Erkenntnisse vor, teilte die Polizeidirektion West am Samstag in Brandenburg/Havel mit. Die Ermittler werten derzeit den Fahrtenschreiber aus einem der drei an dem Unfall beteiligten Lastwagen aus.

Fahrer und Beifahrer des Lasters waren am Donnerstag auf der A19 zwischen Michendorf und Ferch (Potsdam-Mittelmark) gestorben, als ihr Fahrzeug auf den haltenden Bus mit 61 Menschen, darunter 54 Schüler, prallte. Der Bus musste ebenso wie andere Fahrzeuge halten, weil sich ein Stau gebildet hatte. Der Reisebus war außerdem auf zwei weitere Lastwagen geschoben worden.

Die Polizei hatte bereits am Freitag mitgeteilt, dass einer der Lastwagenfahrer zum Unfallzeitpunkt seit drei Stunden am Steuer saß. Eine Pause ist erst nach viereinhalb Stunden vorgeschrieben. Auch bei dem verletzten Busfahrer wurden keine Verstöße festgestellt. Wegen Regens war die Autobahn nass. Zuletzt war nur noch einer der zahlreichen Verletzten im Krankenhaus.

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