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Tour mit malerischem Ausblick

MZV / 07.10.2012, 17:13 Uhr - Aktualisiert 24.10.2012, 16:13
Altthymen (MOZ) Fürstenberg. Nicht alle Tore müssen hastig durchschritten werden. Manche verlocken dazu, sich dem Genuss ihrer Schönheit hinzugeben. So auch das Tor zur Mecklenburgischen Seenplatte – das Fürstenberger Seenland. Diese Erfahrung machten die Radler am Sonntag in Fürstenberg.Die Fontane-Tour und die 18. Tour
de MOZ hielten einige Strecken für Profis und Freizeitfahrer bereit. Die Pedalritter hatten eins gemeinsam: Sie begannen ihren Weg am Tor zur Mecklenburgischen Seenplatte.Mit malerischem Ausblick auf den Schwedtsee bot das Hotel Seestern am Rande der Wasserstadt den idealen Start- und Zielpunkt für die teilweise von weither angereisten Radsportler und Hobbyfahrer.Zum 18. Mal organisierte der Verein unter Leitung von Günter Voitus seine Fontane-Tour. Im vorigen Jahr hatten mehr als 
300 Radler teilgenommen. Wer einen Blick über die Räder und ihre Fahrer warf, stellte fest: In diesem Jahr waren es nicht ganz so viele. Das wurmte auch 
Voitus. „Wir haben uns halbiert“, schätzte er die Fahrerstärke ein. Es liege wahrscheinlich am Wetter der letzten Tage, meinte der begeisterte Sportler und Organisator. „Die richtigen Profi-Fahrer schreckt das natürlich nicht, aber bei Hobbyfahrern ist das etwas anderes.“Dabei beehrte die Sonne schließlich doch das sportliche Event mit ihrer Anwesenheit. Die MOZ-Tour ist Bestandteil der Fontane-Tour und umfasst eine Strecke von 41 Kilometer. Sie ist perfekt für Gelegenheitsfahrer, Hobby-Radler und Familienausflüge geeignet. In diesem Jahr führte sie von der Marina, dem Startpunkt, über Altthymen, Dabelow, am Wangnitzsee vorbei nach Priepert, durch Strasen, Großmenow, Steinförde und wieder zurück zum Schwedtsee.„Es geht sehr gemütlich ab“, meinte René Snoppeke. Der Fürs-tenberger ist seit rund zehn Jah-ren im Radsportverein. Er leitete die Tour, war kundiger Guide durch das Mecklenburgische und Fürstenberger Land. „Meist fahren Ältere mit oder Familien. Viele kommen jedes Jahr.“ Ein Grund, weshalb die ruhige Landschaftsfahrt variiert. Das Maximum der Fahrt – rund fünf Stunden dauert der Radelspaß – sei jedoch so gut wie er-reicht, so Snoppeke.Bevor die Radgruppe im Ferienpark Wangnitzsee eine Mittagspause einlegte, unterhielt René Snoppeke mit Wissenswer-tem aus der Region. So passier-ten die Sonntagsfahrer den Ort Schneidemühle. Am Rande des südlichen Mecklenburg gelegen, ist der Ortsteil von Godendorf ein typisches Endmoränen- und Sandergebiet. Gestaltet durch die letzte Eiszeit ist die Gegend eine Melange aus hügeligen Wäldern, klaren, bemoosten Bächen, Seen und Landwirtschaftsflächen. Die durch den Ort fließende Havel führt indirekt zur Nordsee. Ihren Namen bekam die Ortschaft im 16. Jahrhundert. Zurückzuführen ist er auf das Mahl- und Mühlenhandwerk.

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