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Göhlener feiern und erkunden den Zertenstein

Fest mit Wanderung und Kaffeetafel

Dankeschön an der Kaffeetafel: Zum Abschluss des Herbstfestes genießen die Göhlener Kaffee und Kuchen
Dankeschön an der Kaffeetafel: Zum Abschluss des Herbstfestes genießen die Göhlener Kaffee und Kuchen © Foto: J¸rgen Pahn
Jürgen Pahn / 07.10.2012, 07:47 Uhr
Göhlen (MOZ) Den sonnigen Feiertag nutzten die Göhlener für ein Herbstfest, das jenen Danke sagen sollte, die sich um die 650-Jahr-Feier im Juni verdient gemacht hatten - ob durch aktive Mitarbeit oder Spenden. Dicht besetzt waren am Nachmittag die Tische an den Kaffeetafeln im Gemeindehaus und draußen unterm Sonnensegel.

Begonnen hatte der Tag mit der traditionellen Wanderung zum Zertenstein, an der 23 Wanderfreunde teilnahmen. Ortsvorsteherin Roswitha Schubel erzählte, sie sei dabei gewesen, als vor 50 Jahren auf Initiative eines Lehrers begonnen wurde, den von ihm entdeckten Stein auszugraben. Wanderleiter Günter Lodyga berichtete, der Stein befinde sich am Zertensee, dessen Fläche einst mehr als 3 Hektar gemessen habe. Inzwischen sei der Wasserspiegel um etwa 4 Meter gesunken, das Gewässer verlandet. Der Stein rage etwa 1,75 Meter aus der Erde heraus. Die Größe schätze er auf ein Viertel oder gar die Hälfte des Kobbelner Steins.

Während seiner Zeit als Revierförster hatte Günter Lodyga den Stein eingezäunt und das Terrain bepflanzt. "Nun ist alles schön zugewachsen und zum Spielplatz für die Brunft des Rotwildes geworden", sagte er.

Auch über den Zertenstein wurde an dem Nachmittag viel erzählt. Wem der Sinn nach einer kleinen Stärkung stand, der konnte sich an Kürbissuppe, Kürbiskompott und Kürbismarmelade, alles hergestellt von Göhlener Frauen, gütlich tun. Oder er probierte frisch geräucherten Fisch bei Familie Biedermann probieren. Spannend war es auch, Martin Gebert aus Treppeln beim Besenbinden zuzusehen - einem alten Handwerk, dessen Tricks und Kniffe niemand sonst mehr kennt.

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