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FV Erkner siegt in der Fußball-Landesliga Nord bei Forst Borgsdorf mit 1:0

Rauschenbach mit Dropkick

Abwehrbollwerk: Erkners Robert Rudwaleit (2.v..r.) und Torschütze Daniel Rauschenbach blocken einen Borgsdorfer Angreifer gemeinsam ab.
Abwehrbollwerk: Erkners Robert Rudwaleit (2.v..r.) und Torschütze Daniel Rauschenbach blocken einen Borgsdorfer Angreifer gemeinsam ab. © Foto: Karsten Schirmer
Dustin Hoffmeister / 30.10.2012, 07:00 Uhr
Borgsdorf (MOZ) Die Fußballer des FV Erkner haben am am 9. Spieltag der Landesliga Nord einen ersehnten Sieg beim FSV Forst Borgsdorf gefeiert und rehabilitierten sich etwas für die deutliche Klatsche in Wittstock. In einer umkämpften Begegnung reichte ein Treffer von Daniel Rauschenbach in der 24. Minute zum 1:0 Auswärtserfolg.

Den besseren Start erwischten jedoch die Gastgeber. Schnell ließen sie den Ball laufen und suchten immer wieder Ivan Bacak und Philipp Morsch in der Spitze. Erkner brauchte rund zehn Minuten, um ins Spiel zu kommen. Erste Chance hatte Maximilian Wolchow, der von Aaron Kunert geschickt, an Torwart Schütze scheiterte (15.). Kurz darauf hatte Christian Prüfer die Führung auf dem Fuß, platzierte den Abschluss jedoch zu zentral.

Borgsdorf spielte mit viel Aufwand, fand aber selten Mittel gegen die gute Defensivarbeit der Gäste. Ein Kopfball an die Latte blieb lange der einzige Höhepunkt aus Sicht der Gastgeber (20.). Effektiver machte es der FVE: eine zu kurze Abwehr der Borgsdorfer landete bei Kapitän Rauschenbach, der per Dropkick den Ball aus 25 Metern ins Tor schoss (24.). Erkner hatte in der Folgezeit noch einige gute Kontermöglichkeiten, spielte diese aber nicht gut aus oder war zu unentschlossen im Abschluss.

Forst-Trainer Christian Städing machte seinem Unmut in der Halbzeit hörbar Luft. Seine Borgsdorfer waren danach zwar bemüht, aber weiterhin erfolglos. Erst ein scharfer Flachschuss von Robert Schöninger neben das Tor sorgte das erste Mal für Gefahr im Erkneraner Strafraum.

Der FVE beschränkte sich weiter auf Konter und hätte in der 75. Minute einen Elfmeter bekommen müssen, als Aaron Kunert, ohne dass der Ball gespielt wurde, zu Fall kam. Der nicht immer souveräne Schiedsrichter verweigerte diesen Pfiff. Erkner kämpfte sich aber auch so die restliche Zeit durch, vergaß dabei sogar, einige Konterchancen zur Vorentscheidung zu nutzen.

Mit dem Sieg holt sich das Team hoffentlich etwas Selbstvertrauen zurück, um im nächsten Heimspiel gegen Stahl Finow weiter erfolgreich zu sein. Auch gilt es den eher enttäuschenden letzten Heimauftritt gegen Chemie Premnitz vergessen zu machen.

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