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Adventsgeflimmer ab sofort mit Niveau

Da hat Herrnhuter-Vertreter Jens Ruppert (links) nicht schlecht gestaunt: Einen riesengroßen Stern von Bethlehem präsentierte Weihnachtshaus-Chef Matthias Paul (rechts) anlässlich des Pressetermins. Keine Sorge, es gibt auch kleinere und sogar winzige Ste
Da hat Herrnhuter-Vertreter Jens Ruppert (links) nicht schlecht gestaunt: Einen riesengroßen Stern von Bethlehem präsentierte Weihnachtshaus-Chef Matthias Paul (rechts) anlässlich des Pressetermins. Keine Sorge, es gibt auch kleinere und sogar winzige Ste © Foto: MZV/Thomas Pilz
Thomas Pilz / 30.11.2012, 18:43 Uhr
Himmelpfort (pilz) Die Idee geht auf Lothar Kliesch (SPD) zurück, den Ersten Mann in Himmelpfort: Das Weihnachtsdorf möge künftig niveauvoller im Lichterglanz des Advent erstrahlen. Statt mit Coca-Cola-Geflimmer sollte der Ort von klassischen Herrnhuter Sternen würdevoll beleuchtet werden.

Der Tourismus-Stammtisch des Dorfes und der Heimatverein Kloster Himmelpfort waren sofort Feuer und Flamme, berichtete Matthias Paul vom Weihnachtshaus am Donnerstag bei einem Pressetermin. Sogleich hatte er einen Kontakt mit der Firma hergestellt, die das Patent auf die faszinierenden Sterne hat, der Herrnhuter Sterne GmbH. Und die reagierte wie es in der Marktwirtschaft üblich ist: Zehn Sterne sind dem Dorf sogleich auf Bestellung in Aussicht gestellt worden, informierte Paul. Weitere können von Privatpersonen oder Gewerbetreibenden geordert werden.

Verkaufsrepräsentant Jens Ruppert war am Donnerstag aus Berlin angereist, um für die Aktion zu werben. "Wir bauen zurzeit auf dem Gendarmenmarkt einen großen Stern auf." Sein Chef wäre gerne selber vorbeigekommen, doch er halte sich derzeit in Liverpool auf, um dort ein großes Geschäft unter Dach und Fach zu bringen, illustrierte Ruppert die inzwischen weltweite Bedeutung der Herrnhuter Sterne GmbH.

Benannt ist der Stern nach der Herrnhuter Brüdergemeinde, die ihren Stammsitz in Herrnhut in der Oberlausitz hat, einem von den Nachfahren der Evangelischen Brüderunität Mähren am 17. Juni 1722 gegründeten Ort. Viele Eltern gingen als Missionare in die Welt, die Kinder kamen in Internate. Dort entstanden die ersten Herrnhuter Sterne, so die Geschichte.

Doch wo sollen die Wahrzeichen des Advent installiert werden? Ganz einfach, so Karl-Otto Winkler vom Heimatverein. Jeder, der einen Stern aufhängen möchte, könne dies an seinem Haus tun.

Jens Ruppert übergab bei der Gelegenheit gleich vier Sterne.

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