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Landrat Dietmar Schulze besucht Gramzow

Freude spenden statt Karten senden

Kleine Geste bereitet großes Vergnügen: Landrat Dietmar Schulze beschenkt die fünfjährige Fiona.
Kleine Geste bereitet großes Vergnügen: Landrat Dietmar Schulze beschenkt die fünfjährige Fiona. © Foto: MOZ/Aileen Hohnstein
aileen hohnstein / 18.12.2012, 04:47 Uhr
Gramzow (moz) Auch wenn es nicht der Weihnachtsmann persönlich war, der am Montag im Gemeindehaus von Gramzow vorbeischaute, die Kinder dort waren dennoch glücklich über seinen Stellvertreter. Denn der verteilte genauso viele Geschenke und war vielleicht auch weniger furchterregend als das Original - immerhin hatte er keine Rute dabei. So war Landrat Dietmar Schulze nach getaner Arbeit auch zufrieden: "Ich bin sehr froh, wie gut diese Aktion hier von allen angenommen wurde."

Die Aktion "Statt Weihnachtskarten" gibt es mittlerweile im zweiten Jahr, sie hat eine einfache Geschichte: "Dieses ewige Kartenverschicken kostet auch Geld. Da finde ich es sinnvoller, dieses für eine schöne Feier einzusetzen", erzählte Dietmar Schulze.

In diesem Jahr wurde die Weihnachtsfeier der Sozialpädagogischen Jugendhilfe der Johanniter unterstützt. Seit 1999 wird diese organisiert, die Kirchengemeinde Gramzow stellt dafür den Raum zur Verfügung. "Dieses Mal ist es etwas ganz Besonderes. Denn durch die Spende konnten wir noch mehr Geschenke für die Kinder holen", sagte Steffi Wienke, Leiterin des Fachbereichs Hilfe zur Erziehung. 300 Euro zusätzlich gab es für 30 Jungen und Mädchen im Alter von ein bis 13 Jahren, die aus der gesamten Uckermark kommen.

Weihnachtslieder wurden gespielt, Dominosteine und Christstollen lagen zum Naschen bereit. Aber für die Kinder zählte vor allem eines: Welche Überraschung wurde für sie verpackt? Da wurden die Pakete gerüttelt und vorsichtig durch das Papier gelugt. "Die anderen sagen etwas von Lego. Das wäre für mich schlimm", bemerkte die elfjährige Vivien. Um sie herum waren die Jungs schon begeistert beim Zusammenbauen ihrer Plastiksteinchen, so auch Nick Marvin aus Fürstenwerder. Der Neunjährige bekam einen Hubschrauber.

An einer anderen Ecke des Raumes wurde der Fußboden als Rennbahn auserkoren, um die neuen Spielautos zu testen. Der vierjährige Jonas aus Prenzlau musste seine fünf Flitzer dabei gegen seine Spielkameraden verteidigen, so begehrt waren sie. Zum Glück war die große Schwester da, sie holte alle entfliehenen Autodiebe ein und verhinderte so Tränen und schlechte Laune.

Auch für Vivien endete die Weihnachtsfeier mit einem guten Gefühl. Ihr Geschenk bestand aus einem Pferdebuch und Haarklammern. "Das finde ich gut", sagte sie erleichtert und guckte zu, wie ihre Sitznachbarn mit ihre kleinen Steinchen ausprobierten.

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