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Amt Brieskow-Finkenheerd kann auf ein "insgesamt außerordentlich positives Jahr" zurückblicken

Freude über Spatenstich für B 112

Ralf Loock / 10.01.2013, 06:01 Uhr
Brieskow-Finkenheerd (MOZ) Auf ein "insgesamt außerordentlich positives Jahr" kann man im Amt Brieskow-Finkenheerd zurückblieben. Zu den wichtigen Ereignissen im Jahr 2012 gehört der Baustart für die Ortsumgehungsstraße B 112n, betonte Amtsdirektor Danny Busse.

Zu den großen Themen im neuen Jahr gehören Bauvorhaben wie der zweite Bauabschnitt beim Gemeindezentrum Brieskow-Finkenheerd, der grundhafte Ausbau des Scheunenwegs in Brieskow-Finkenheerd und die Sanierung des Bürgerhauses in Wiesenau. Wie Danny Busse, Amtsdirektor des Amts Brieskow-Finkenheerd, dazu weiter mitteilte, werden jedoch zunehmend nicht die Investitionen, sondern die Unterhaltung von bereits getätigten Investitionen im Tagesgeschäft in den Vordergrund rücken. Was sicherlich auch mit rückläufigem finanziellen Spielräumen der Gemeinden einerseits sowie höheren Unterhaltungsausgaben andererseits zu tun haben werde. "Dennoch bin ich für die Zukunft optimistisch, dass wir das hohe Niveau, auf das wir uns entwickelt haben, im wesentlichen halten können. Wenn auch mit einigen Abstrichen an der ein oder anderen Stelle", sagte er.

Die Bundestagswahl 2013 werfe schon jetzt ihre Schatten voraus. "Ich wünsche mir, dass diejenigen Kandidaten das Rennen machen, die die Region auch wirklich voranbringen", betonte er.

Einige Fördervorhaben wurden in den vergangenen zwölf Monaten bis zur Bewilligungsreife vorangetrieben - beispielsweise die Sanierung Grundschule Ziltendorf, der Anbau an die Kita in Groß Lindow, die Machbarkeitsstudie zur Fährverbindung zwischen Urad und Aurith. Diese Vorhaben sollen in diesem Jahr endgültig umgesetzt oder begonnen werden.

Zur Bilanz des vergangenen Jahres sagte er, dass viele Projekte sichtbar vorangetrieben und einige auch zum Abschluss gebracht werden konnten. Als Beispiele nannte er den Naturrasenplatz Wiesenau, die Ortsdurchfahrt Ziltendorf, den grundhaften Ausbau Siedlerweg in Brieskow-Finkenheerd, den Lückenschluss Radweg in Groß Lindow und den Umbau des Gebäudes der Amtsverwaltung.

Wichtige Projekte Dritter seien angelaufen bzw. umgesetzt worden, die Einfluss auf die Entwicklung des Amtes haben werden. Als Beispiele nannte er die B112neu zwischen Brieskow-Finkenheerd und Wiesenau, die Sanierung Seedeich in der Gemeinde Brieskow-Finkenheerd, die Nordanbindung B112 und das Gewässerentwicklungskonzept Brieskower Kanal.

Besonders auf den Beginn des Baus der Ortsumgehungsstraße B112n hatte man in der Region lange gewartet. Der Spatenstich erfolgte im Juni bei Wiesenau. Der Ausbau der Oder-Lausitz-Straße (B112) zwischen Eisenhüttenstadt und Frankfurt (Oder) ist in weiten Teilen fertiggestellt. Gerade deshalb ist die Ortsumgehung Brieskow-Finkenheerd/Wiesenau von besonderer Bedeutung für die Wirkung der Gesamtmaßnahme. Der Ortskern von Brieskow-Finkenheerd soll durch die Umgehungsstraße vom Durchgangsverkehr entlastet werden. Die Baulänge beträgt knapp zehn Kilometer und die Kosten belaufen sich auf mehr als 35 Millionen Euro. Die Fertigstellung soll Ende 2015 erfolgen.

Wie Amtsdirektor Danny Busse bei seiner Jahresbilanz weiter mitteilte, könne er mit der Zusammenarbeit mit den Gemeindevertretungen sehr zufrieden sein. Diese könne aber immer noch verbessert werden insbesondere denke er da an die "wechselseitige Kommunikation". Verwaltungsdienstleistungen werden kontinuierlich verbessert, so wurde zu Jahresbeginn das neue Rats- und Bürgerinformationssystem eingeführt.

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