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Falkenhagen stimmt sich auf zahlreiche Veranstaltungen anlässlich seines 700-jährigen Bestehen ein

Ein Punsch aufs Jubiläumsjahr!

Auf ein gutes 2013: Im Schweizerhaus trafen sich Falkenhagener, um das Festjahr der Gemeinde einzuläuten. Vieles ist vorzubereiten.
Auf ein gutes 2013: Im Schweizerhaus trafen sich Falkenhagener, um das Festjahr der Gemeinde einzuläuten. Vieles ist vorzubereiten. © Foto: Johann Müller
Doris Steinkraus / 14.01.2013, 06:50 Uhr
Falkenhagen (MOZ) Mit einer Veranstaltungspremiere startete Falkenhagen am Sonntag in sein Jubiläumsjahr. Im Schweizerhaus traf sich der Kern derer, die das 700-jährige Bestehen des Ortes mit zahlreichen Höhepunkten vorbereiten, zum Neujahrspunsch.

Da staunen selbst die Einladenden vom Heimat- sowie vom Kultur- und Kunstverein. Immer mehr Menschen drängen sich in den kleinen Vereinsraum, wo Punsch und Pfannkuchen warteten. Stühle und Tische müssen noch her, um die große Truppe zu platzieren. "Wunderbar", befindet Maria Mallè vom Kultur- und Kunstverein. "Das Jubiläum sollten wir nicht nur als Chance für die Außendarstellung nutzen", sagt sie. "Ich wünsche mir sehr, dass die Falkenhagener aus ihren Häusern kommen, es gemeinsam gestalten und dabei zusammenrücken." Man sei in der glücklichen Lage, dass schon einige Orte im Umland Jubiläen gefeiert und auch auch Unterstützung zugesagt haben. In erster Linie müsse es aber ein Fest der Falkenhagener werden. Die aus Film und Theater bekannte Schauspielerin berichtet von Gesprächen mit jungen Falkenhagenern am Vortag. Sie hätten zugesagt, dass sie das Umzugsbild "Schule" aktiv mitgestalten wollen. So sollte es weitergehen.

Peter Koschenz, Vorsitzender des Heimatvereins, nutzt die große Runde, um erste Verantwortliche für die einzelnen Schaubilder des Festumzugs zu benennen. In zwölf Bildern soll die wechselvolle Geschichte des grünen Ortes dargestellt werden. Seit zwei Jahren laufen die Vorbereitungen. Es gibt einen zeitweiligen Ausschuss, in dem neben Gemeindevertretern auch Mitglieder der Vereine wirken. Wie oft schon beraten wurde, kann Bürgermeister Bernhard Fandrich kaum noch benennen. A und O seien neben vielen Ideen die Finanzen. Fandrich ist froh, dass neben großen Sponsoren wie Sparkasse oder Energieversorger auch Firmen des Ortes, Ärzte und Handwerker Geld gespendet haben. "Sonst könnten das nicht stemmen", sagt der Dorfchef.

Nur knapp 6000 Euro sind im Entwurf des Haushalts 2013 als Gemeindezuschuss eingeplant. Mehr kann sich die Kommune angesichts ihres Defizits nicht leisten. Um so mehr bedarf es der Unterstützung vieler. Eingeschlossen sei auch der Gemeindekirchenrat als wichtiger Partner, betont der Bürgermeister. Er freut sich, dass in diesen Tagen der Partnerort Klodowa seine Mitwirkung zugesagt hat.

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