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"Für uns ist der Pokal keine Last"

Engagiert an der Seitenlinie: Robert Plessow, Trainer der Handballer von Forst Borgsdorf Archivfoto: Karsten Schirmer
Engagiert an der Seitenlinie: Robert Plessow, Trainer der Handballer von Forst Borgsdorf Archivfoto: Karsten Schirmer © Foto: Karsten Schirmer
Arne Färber / 08.02.2013, 19:30 Uhr
Borgsdorf (MZV) Wieder einmal haben die Handballer des Brandenburgligisten FSV Forst Borgsdorf im Landespokal die große Chance, ins Final Four einzuziehen. Dafür muss das Oberhavel-Team am Sonnabend (18 Uhr) vor heimischer Kulisse im HBI-Sportforum aber den Liga-Konkurrenten Grünheider SV bezwingen. Sportredakteur Arne Färber sprach mit Trainer Robert Plessow.

Herr Plessow, inwieweit ist das anstehende Pokalspiel für Ihre Mannschaft ein ganz besonderes?

Wir haben die einmalige Chance, ins Final Four einzuziehen. Das ist uns mit Blick auf unsere Vereinsgeschichte bisher noch nicht gelungen.

Forst Borgsdorf spielt mit Grünheide in der Brandenburgliga. Der erste Vergleich ging mit 21:21 unentschieden aus. Was für eine Partie erwarten Sie dieses Mal?

Wir haben damals in Grünheide einen Fünf-Tore-Vorsprung aus der Hand gegeben und unglücklich Remis gespielt. Also ist noch eine kleine Rechnung offen. Ich denke, dass wir ein kampfbetontes Spiel mit vielen Emotionen erleben werden.

Und wer geht Ihrer Meinung nach als leichter Favorit in diesen Pokalfight?

Ich erwarte ein Spiel auf Augenhöhe, in dem keine Mannschaft überlegen ist. Natürlich haben wir Heimvorteil. Mit einer gut gefüllten Halle sollten wir die Begegnung zu unseren Gunsten entscheiden.

Forst Borgsdorf ist der einzige noch verbliebene Vertreter aus dem Kreis Oberhavel. Eine große Bürde für Ihr Team, oder?

Nein, das ist für uns zusätzliche Motivation und bedeutet natürlich auch Prestige. Schließlich hat der Pokal-Wettbewerb für uns einen großen Stellenwert.

Viele Verein sehen das aber anders und empfinden diesen Wettbewerb mehr als Last statt als Lust.

Für uns ist das überhaupt keine Last, denn in den vergangenen Jahren konnten wir uns im Pokal gerade gegen höherklassige Mannschaften messen. Und es ist schon ein Highlight, wenn man zum Beispiel auf einen Oberligisten trifft. Wir sind den Pokal noch nicht überdrüssig geworden und freuen uns auf das Spiel gegen Grünheide.

Sie sind mit Ihrer Mannschaft in den vergangenen zwei Jahren immer gegen den späteren Cupsieger im Viertel- oder Achtelfinale ausgeschieden. Also sind alle guten Dinge drei, um ins Final Four zu kommen?

Wenn Sie das so sagen möchten. Der Pokal kann Fluch und Segen sein. In Spielen gegen höherklassige Teams geht man offensichtlich motivierter an die Aufgabe. Gegen gleichklassige Vereine hapert es manchmal mit dem Kampfgeist. Aber das wird uns nicht passieren. Wir alle haben schließlich das große Ziel vor Augen, unter die besten vier Mannschaften Brandenburgs zu kommen.

Werden Sie mit der kompletten Truppe auflaufen können?

Leider nein. Neben Domenic Braumann und Nils Blümel wird mir auch Jonas Murken aus beruflichen Gründen fehlen. Aber der Stamm ist da. Wir haben trotz der Ausfälle eine starke Mannschaft.

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