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Handballfrauen der HSG Fredersdorf/Petershagen siegen im Pokal 19:18 gegen Finowfurter SV

Die Finalrunde knapp erreicht

Volker Hartwig / 13.02.2013, 18:49 Uhr
Fredersdorf/Petershagen (MOZ) Die Handballerinnen der HSG Fredersdorf/Petershagen schlagen den Finowfurter SV im Viertelfinale des HVB-Pokals verdient mit 19:18 (10:8). Sie ziehen damit als eines von vier Teams aus dem gesamten Land Brandenburg ins Final Four in der Altlandsberger Erlengrundhalle ein.

Als Dritter der Verbandsliga Nord waren die Handballfrauen der HSG Fredersdorf/Petershagen vor dem Pokalviertelfinale gegen den Tabellenfünften Finowfurter SV leicht favorisiert. Ein klarer 31:19-Sieg in eigener Halle gegen den SV 1949 Eichstädt im letzten Ligaspiel gab zusätzlich Rückenwind für das Pokalspiel.

Vom Start weg agierten die HSG-Frauen ein Stück schneller, sie schafften es aber nicht, in der Abwehr die nötige Abstimmung und Schnelligkeit zu erlangen, um die Durchbrüche des Finowfurter SV zu unterbinden. Daraus resultierten über die gesamte Spielzeit zu viele (insgesamt zehn) gegebene Strafwürfe für die Gäste und damit ein spannendes Spiel bis zum Schluss.

Nach einer zügigen-3:1 Führung waren die Fredersdorferinnen/Petershagenerinnen bis zum 7:4 die klar spielbestimmende Mannschaft. Im Angriff abwechslungsreich, schien die HSG ihren Stiefel herunterspielen zu können, obgleich man schon zu diesem Zeitpunkt hätte höher führen müssen. Schon dann wurde klar, dass die Finowfurterinnen mindestens genauso motiviert waren, den letzten Schritt Richtung Endrunde zu gehen, und zogen nicht nur gleich, sondern führten plötzlich sogar mit 8:7. Diese Führung war allerdings nur von kurzer Dauer und darüber hinaus auch die Einzige an diesem Pokaltag. Trotz doppelter Unterzahl erspielten sich die Frauen aus Märkisch-Oderland eine Halbzeitführung von 10:8.

Der Spielstand in Halbzeit zwei bewegte sich fortan ähnlich wie in Halbzeit eins - in einem Ziehharmonika-Effekt. Aus einer 11:8-Führung resultierte der Anschluss zum 12:11. Nach Umstellung der Deckung der HSG-Frauen und der erstmaligen Vier-Tore-Führung zum 16:12 schien die HSG Fredersdorf/Petershagen dann jedoch eine vermeintliche Vorentscheidung erzielt zu haben. Dem war nur leider nicht so und das Spiel verlief weiter wie gehabt. Die Finowfurter Frauen verkürzten auf 15:17. Nach einer Auszeit der HSG folgte ein erneutes Aufbäumen und die nun spielentscheidende Phase mit der 19:16-Führung.

Das folgende Überzahlspiel der Barnimerinnen brachte nun allerdings nach langer Spielzeit den Anschluss zum 18:19. Ein wirklicher Pokalfight, auch wenn man diesen vorher schon lange hätte verhindern müssen, war allgegenwärtig. Trotzdem die Fredersdorf/Petershagener Frauen innerhalb der letzten sechs Minuten keinen Treffer mehr erzielten, spielten das Ergebnis und die vergebenen Möglichkeiten nach Abpfiff nur noch eine untergeordnete Rolle. Sie gewannen mit 19:18 und schafften somit den Einzug in die Finalrunde des HVB-Pokals.

Die HSG Fredersdorf/Petershagen tritt am 23. und 24. März im Rahmen des Final Fours in der Altlandsberger Erlengrundhalle gegen ausschließlich große Namen und mit Sicherheit vor vollkommen gefüllten Rängen an, um sich zu präsentieren. Ein Ereignis, welches mit hoher Wahrscheinlichkeit nur wenigen Spielerinnen der HSG, gerade im Hinblick auf die Spielklasse, in ihrer Handballkarriere vergönnt und daher mit Worten kaum zu würdigen ist.

Es darf von allen Seiten zu dieser Leistung über einen längeren Zeitraum hinweg nur gratuliert werden.

HSG Fredersdorf/Petershagen: Cornelia Altschul, Stephanie Prusch (beide Tor), Tina Bräuer (1), Melanie Grosch, Nicole Heller (2), Jenifer Hunger (3), Stefanie Landgraf, Jenifer Mertins, Jana Mucha (8/2), Yvonne Schindler (n.e.), Nancy Walter (5/1)

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