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Zichow feiert Jubiläum / Jeden Monat ein Höhepunkt zum 725. Geburtstag

Rock für Senioren

Jugendband Frezi spielt im Feuerwehrgerätehaus Fredersdorf zum Seniorennachmittag als Auftakt der 725-Jahr-Feier Zichow
Jugendband Frezi spielt im Feuerwehrgerätehaus Fredersdorf zum Seniorennachmittag als Auftakt der 725-Jahr-Feier Zichow © Foto: MOZ/Andrea Weil
Andrea Weil / 05.03.2013, 07:45 Uhr
Fredersdorf (MOZ) Jeden Monat ein Höhepunkt - nach diesem Motto feiert die Gemeinde Zichow ihr 725-jähriges Bestehen. Am Sonnabend lud sie zum Seniorennachmittag ins Feuerwehrgerätehaus Fredersdorf ein. Zwischen Löschfahrzeug und Pokalen nutzten 70 Besucher die Zeit zum Kuchen essen und Plaudern. Als Überraschungsgast trat die Prenzlauer Seniorenkabarettgruppe "Erste Hilfe" des DRK auf. Die Jugendband "Frezi" unter der Leitung von Eugen Krause spielte Rock-Klassiker wie "House of the Rising Sun" und "Smoke on the Water".

"Eigentlich ist das für die Bürger der richtige Auftakt zur 725-Jahr-Feier", meinte Bürgermeister Martin Röthke. Zum Neujahrsempfang im Januar waren vor allem besonders verdienstvolle Vereinsvertreter geladen. Die Seniorenfeier hätte schon im Februar stattfinden sollen, doch es gab Raumprobleme, so Martin Röthke. "Leider ist uns in Zichow die Gaststätte weggebrochen. Ich bin dankbar, dass die Fredersdorfer ihre Halle zur Verfügung stellen." Die eigentliche Märzveranstaltung ist das Preisskat-Turnier am 23. Vor allem aber gab der Bürgermeister in Fredersdorf einen Ausblick auf den Höhepunkt des Jahres, das Festwochenende am 6. und 7. September. Zichow hat sich bereit erklärt, die Feier mit dem Kreiserntedankfest zusammen zu legen. "Gesucht werden eine Erntekönigin und die schönste Erntekrone", sagte er und appellierte an die anwesenden Damen: "Diese zu flechten ist eine vergessene Kunst, helfen Sie uns!"

Dietrich Giersch, Ortsvorsteher von Zichow, lud für den 18. Mai zum Mühlentreffen ein. Das Haus hat ebenfalls ein kleines Jubiläum zu feiern, 115-jähriges Bestehen. Geschlossen wurde die Mühle 1957, der Mühlentag sei eine der seltenen Gelegenheiten, sie zu besichtigen, kündigte Dietrich Giersch an. Dort werde auch die Ausstellung zu sehen sein, die er zu der wechselhaften Geschichte Zichows zusammengestellt hat. Nicht zuletzt fällt in das Festjahr auch der 300. Jahrestag des Wiederaufbaus der Kirche, die im 30-jährigen Krieg zerstört worden war.

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