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Bis Ende September soll Neubau in Hohenfelde fertig sein

Hohenfelder Gemeindehaus nimmt Formen an

Arbeiten mit schwerem Gerät: Mitarbeiter der Firma Grafe-Bau verteilen Beton für die Bodenplatte des neuen Hohenfelder Gemeindehauses.
Arbeiten mit schwerem Gerät: Mitarbeiter der Firma Grafe-Bau verteilen Beton für die Bodenplatte des neuen Hohenfelder Gemeindehauses. © Foto: MOZ/Lars Weber
lars weber / 14.05.2013, 21:46 Uhr
Hohenfelde (moz) Das neue Hohenfelder Gemeindehaus nimmt langsam Formen an. Nachdem das alte Gebäude im Winter komplett abgerissen wurde, ist die Arbeit am Neubau Ende März aufgenommen worden. Die Streifenfundamente sind eingebracht, in der vergangenen Woche wurde die Bodenplatte gegossen.

Der Neubau wird lediglich halb so groß sein wie der alte Bau. "Zu DDR-Zeiten beherbergte das Gemeindehaus unter anderem einen Kindergarten, eine Kantine und einen Frisör", sagt Ortsvorsteher Detlev Martens. Das neue Haus würde nun den Bedürfnissen angepasst, der Veranstaltungsraum allerdings biete ebenso viel Platz für Vereine, den Jugendclub, Kirche oder private Feiern wie bisher auch. Dafür bleibt genug Fläche für einen Parkplatz am Gebäude. "Durch die neue Zufahrt über die Moritzstraße erhoffen wir uns für die Dorfstraße eine Verkehrsberuhigung", erklärt Bauleiterin Gabriela Weber. Zudem sei die Zufahrt besser einsehbar.

"Das Dorf freut sich schon auf den fertigen Bau", sagt Ortsvorsteher Detlev Martens. Ende September, so die Aussage von Gabriela Weber, soll das neue Haus trotz Verzögerungen durch den langen Winter fertig sein. In den kommenden Wochen, bis Ende Mai, wird das Mauerwerk hochgezogen, anschließend beginnt der Bau der Dachkonstruktion.

Beschlossen wurde der 320 000 Euro teure Neubau von der Stadtverordnetenversammlung bereits im November 2011, da das alte Gemeindehaus nicht nur zu groß war, sondern auch die aktuellen Ansprüche an Wärme-, Brand- und Schallschutz nicht mehr erfüllen konnte. Allerdings verzögerte sich die Vergabe der rund 207 000 Euro Fördermittel durch das Landesamt für ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung, zudem machte nach der ersten Ausschreibung ein Anbieter einen Rückzieher.

Nachdem die Firma 3S Gesellschaft den alten Bau abriss, kümmern sich nun die Firma Grafe-Bau aus Templin sowie das Planungsbüro Hampel aus Schwedt um den Neubau. Gabriela Weber ist überzeugt, dass mit den großen Grünflächen und dem Spielplatz um das Gelände herum das Haus "ein schönes Gebäude für die gesamte Gemeinde" wird.

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