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Frankendorfer planen Feier-Marathon

Begleiten durch den Tag: die Band "Dens Leones und die Wasserweiber".
Begleiten durch den Tag: die Band "Dens Leones und die Wasserweiber". © Foto: MZV/privat
Judith Melzer-Voigt / 27.05.2013, 17:44 Uhr
Frankendorf (MZV) 555 - das ist einerseits eine Schnapszahl, andererseits aber auch die Anzahl der Jahre, die das Dorf Frankendorf mittlerweile alt ist. Gefeiert wird dieser Geburtstag am 15. Juni mit einem großen Gemeindefest.

Durchatmen Fehlanzeige: Wenn die Einwohner der Gemeinde Storbeck-Frankendorf am 15. Juni gemeinsam ihr Gemeindefest feiern, ist den ganzen Tag mächtig was los. Der Startschuss fällt schon um 11.30 Uhr mit einem Festumzug, der mit Traktoren und anderen Fahrzeugen an der Steinberger Straße 1 startet, durchs Altdorf führt und schließlich auf dem Festplatz endet. Begleitet wird das Spektakel von der Band "Dens Leones und die Wasserweiber", die auch am Nachmittag für Stimmung sorgen soll. Dann nämlich werden insgesamt drei Gruppen und eine Solokünstlerin während einer Musikmeile auftreten. Mit dabei ist auch Lena Mellin. Die junge Frankendorferin wird die Besucher des Gemeindefestes mit Klassik-Musik unterhalten. Dazu kommen "Mann Sisters" aus Neuruppin, "Universo Picoso" aus Berlin, die Gruppe "Jonas und Freunde"- und fertig ist die Frankendorfer Musikmeile. Verantwortlich dafür ist Dietmar Apitz, der als Vertreter des örtlichen Stammtisches im Organisationskomitee ist. Außerdem sind Bürgermeister Hans-Jürgen Berner und Heimatvereinsmitglied Wolfhard Gehrmann mit dabei. Unterstützt werden sie von Vereinen und Einzelpersonen aus Storbeck und Frankendorf. Es ist das dritte Mal, dass es ein Gemeindefest der Dörfer gibt - und das Budget ist knapp, wie Berner erklärt. Nur 600 Euro wurden dafür in den Haushalt gestellt. Daher müssen möglichst viele Besucher und auch einige Sponsoren angelockt werden.

Doch den Gästen wird auch einiges geboten: Nicht nur die Musikmeile startet um 12 Uhr. Auch einen Trödelmarkt wird es geben. Er beginnt ebenfalls zur Mittagszeit und endet gegen 18 Uhr. Die Stände werden im Kirchweg aufgebaut. Ein Meter Tisch kostet einen Euro. Anmeldungen von Kindern oder Erwachsenen werden noch bis zum 10. Juni entgegengenommen. Interessenten können sich bei Mit-Organisatorin Birgit Kopf unter (03 39 24) 7 99 25 anmelden.

Pünktlich zur Mittagszeit gibt es Erbsensuppe aus der Gulaschkanone - gespendet von der Jagdgenossenschaft. Löschvorführungen der Feuerwehr und ein Schausägen mit der Motorsäge machen das Programm am frühen Nachmittag komplett. Die Sängerin Gabriele Becker-Paul aus Fehrbellin tritt gegen 16.30 Uhr in der Dorfkirche auf. Der Eintritt zu diesem Veranstaltungspunkt kostet drei Euro, sonst ist er frei.

Bereits zuvor, um 13.30 Uhr, beginnen ein Volleyball- und ein Fußballturnier. Es wurde vom Storbecker Dorfverein auf die Beine gestellt, der sich ebenso wie die Feuerwehr einbringt. Um 14 Uhr fällt der Startschuss fürs Kinderprogramm. Die Frankendorferin Gisela Schubert kümmert sich um die jungen Besucher und bietet unter anderem Dosenwerfen, Reiten, Zielangeln und einen Malwettbewerb an. Musikalische Geschichten mit "Dens Leones und den Wasserweibern" werden ab 15.30 Uhr erzählt.

Um 15 Uhr gibt es ein Kaffee- und Kuchenbüfett und die Storbecker Line-Dancer treten auf. Luftgewehrschießen und Bierglas-Schieben runden den Nachmittag ab. Die Siegerehrung aller Wettbewerbe erfolgt um 19 Uhr, bevor die Storbecker Line-Dancer noch einmal auftreten. Danach ist Party angesagt: DJ Andreas Totz lässt den Tag ausklingen.

Jede Menge zu tun haben bis dahin die Organisatoren. Sie können noch Hilfe brauchen - unter anderem benötigen sie Biergarten-Garnituren und Partyzelte. Helfer für den Aufbau am 14. Juni ab 17 Uhr sowie den Abbau am 16. Juni ab 11 Uhr werden ebenfalls noch gesucht. Wer Interesse hat mitanzupacken, kann sich bei Hans-Jürgen Berner unter (03 39 24) 7 01 60 oder hans-juergen-berner@t-online.de melden.

Bei so vielen guten Programm-Ideen und der fleißigen Vorbereitung bleibt nur noch zu hoffen, dass das Wetter am 15. Juni mitspielt. Bürgermeister Berner ist zuversichtlich. Und sollte es nicht klappen, haben die Frankendorfer auch schon eine Idee: Der Heimatverein hat bereits Zelte und einen riesigen, sechs mal sechs Meter großen Schirm besorgt. Damit sollte es dann auch mit dem Tanz am Abend klappen.

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