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Freiwillige Wehren des Amtes Schlaubetal messen sich in Kieselwitz / Ärger wegen Strafsekunden für Rießener Mannschaft

Bremsdorfer Feuerwehr holt den Amtspokal

Im Laufschritt: Die zweite Mannschaft der Kieselwitzer auf dem Weg zu den Zielscheiben
Im Laufschritt: Die zweite Mannschaft der Kieselwitzer auf dem Weg zu den Zielscheiben © Foto: MOZ/Lina Hatscher
Lina Hatscher / 02.06.2013, 19:31 Uhr
Kieselwitz (MOZ) Den silbernen Wanderpokal für die schnellsten Feuerwehrmänner des Amtes Schlaubetal beim "Löschangriff nass" haben am Sonnabend die Bremsdorfer errungen. Auf einem Feld bei Kieselwitz wurde der sportliche Wettstreit in diesem Jahr ausgetragen.

Genau 107 Meter mussten die Feuerwehrmänner mit ihren Schläuchen zurücklegen und dann ihre Treffsicherheit beim Zielen mit dem Wasserstrahl beweisen. Es galt eine Flasche von einem Sockel zu spülen. "Von insgesamt 297 Einsatzkräften im Amt sind rund 100 hier", erklärte Amtswehrführer Heiko Schwarz. Bis auf die Ortswehr aus Müllrose waren alle Wehren beim Wettstreit vertreten.

Zu Beginn waren Nachwuchskräfte angetreten. Ab 18 Jahren können sie am Wettkampf teilnehmen, erläuterte Heiko Schwarz. Vier Mannschaften waren in diesem Jahr dabei. Die ersten beiden Plätze belegten in beiden Disziplinen, Gruppenstafette und Löschangriff nass, die gemischten Teams aus Rießen, Pohlitz und Schernsdorf. Als die Rießener Einsatzkräfte schließlich beim Löschangriff antraten, war der Jubel bei den Zuschauern groß, denn sie sind seit Jahren Titelverteidiger. Doch schnell zeigte sich, dass sie diesmal den Pott nicht mit nach Hause nehmen können. Schon bevor die Zeit verkündet wurde, schüttelte Sabrina Christen den Kopf. "Es hat zulange gedauert, bis die Flasche gefallen ist." Sie ist in Rießen aufgewachsen, hat ihren Bruder angefeuert. "Ich bin extra aus Hamburg hergekommen." Die große Siegesfeier werde in diesem Jahr ausfallen. "Aber unsere Jugendfeuerwehr hat gewonnen, das werden wir auf jeden Fall ein wenig feiern", meint die junge Frau. Nachdem Rießener Mannschaften in den vergangenen Jahren den Wettbewerb dominiert hatte und zweimal auch den Kreisausscheid gewinnen konnten, war die Enttäuschung über einen Platz im Mittelfeld groß. Bitter erschienen dem Team die fünf Strafsekunden, die sie wegen ihrer Schläuche bekamen. Nach einer kurzen Diskussion am Zelt des Wettkampfgerichtes war klar, dass die Entscheidung steht. Die Regel war im Vorhinein besprochen worden. "Vorgeschrieben sind amtstypische Schläuche", erklärte Hartmut Schulz, Wettkampfrichter und stellvertretender Ortswehrführer in Rießen. Weil die Mannschaft eigens angeschaffte Schläuche benutzt hat, wurden die Strafsekunden fällig.

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