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Freiwillige Feuerwehr Fredersdorf begeht 80-jähriges Jubiläum mit Festumzug, Wettkämpfen und Ehrungen

Retten, löschen, bergen, schützen - und feiern

Glückwünsche: Der Gramzower Amtsdirektor Reiner Schulz (l.) gratuliert Wehrführer Kurt Galow (r.) zum 80. Geburtstag der Fredersdorfer Feuerwehr. Auch Ortsvorsteher Martin Röthke steht Schlange.
Glückwünsche: Der Gramzower Amtsdirektor Reiner Schulz (l.) gratuliert Wehrführer Kurt Galow (r.) zum 80. Geburtstag der Fredersdorfer Feuerwehr. Auch Ortsvorsteher Martin Röthke steht Schlange. © Foto: Paul Lötzke
Paul Lötzke / 11.06.2013, 07:45 Uhr
Fredersdorf (pl) "80 Jahre Freiwillige Feuerwehr Fredersdorf, das heißt auch 80 Jahre Einsatzbereitschaft zu jeder Tages- und Nachtzeit, 24 Stunden am Tag, sieben Tage in der Woche und 365 Tage im Jahr, egal ob es stürmt, regnet oder schneit." Treffender kann man das Engagement der ehrenamtlichen Brandschützer nicht beschreiben, als es Wehrführer Kurt Galow anlässlich des Jubiläums seiner Ortsfeuerwehr in Fredersdorf tat.

Seit 1996 ist er Wehrführer in Fredersdorf und hat so manche Höhen und Tiefen erlebt. Zu den Tiefpunkten in seiner Amtszeit zählte er den schweren Unfall mit dem Tanklöschfahrzeug im Jahr 2001. Zu den Höhepunkten, die bis heute wirken, gehöre die Übergabe des neuen Feuerwehrhauses 2002, das der ganze Stolz der Fredersdorfer Feuerwehr sei, so Kurt Galow.

Viele anerkennende Worte wurden an so einem Tag gesagt, auch vom Gramzower Amtsdirektor Reiner Schulz und vom Vorsitzenden des Feuerwehrverbandes Wolfgang Grösch. Und jedes einzelne Wort war aufrichtig und ernst gemeint, denn die freiwilligen Feuerwehren sind gerade in den Dörfern heute oft der gesellschaftliche Mittelpunkt. Sie sind nicht nur zuverlässig immer zur Stelle, wenn es brennt oder Menschen in Not Hilfe brauchen. Sie halten oft auch das Gemeinschaftsleben in den Dörfern am Leben, sind wichtige Partner der Gemeinde, kümmern sich um die Kinder- und Jugendarbeit und halten die Kontakte zu den Veteranen wach.

Und so feierten in Fredersdorf alle gemeinsam den Geburtstag der Feuerwehr, die Aktiven und die Veteranen, die Kinder- und Jugendwehren und die Familien der Feuerwehrleute, Bürgermeister und Ortsvorsteher. Doch ehe richtig gefeiert wurde mit Musik und Tanz, Kaffeetafel und Kinderfest, rollte eine lange Karawane roter Feuerwehrautos durchs Dorf und sorgte mächtig für Aufsehen. Beim Festumzug waren viele historische Feuerwehren aus den Nachbarorten dabei, zum Beispiel ein Pferdegespann der Feuerwehr Briest aus dem Jahre 1924.

Danach zeigten die Feuerwehrfrauen und -männer sowie der Brandschutznachwuchs, worauf es im Ernstfall ankommt. Schnelligkeit, Fachwissen, Nervenstärke und Teamgeist waren bei den Feuerwehrwettkämpfen gefragt. Und schließlich ist so ein großes Jubiläum auch Anlass, verdiente Mitglieder der Feuerwehr zu ehren und zu befördern. Karin Schulze und Dajana Genth wurden zu Feuerwehrfrauen ernannt. Thomas Stauch wurde zum Brandmeister befördert.

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