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Beim diesjährigen Gemeindefest und gleichzeitig dem 555-jährigen Bestehen Frankendorfs spielte die Musik eine besondere Rolle

Frankendorf feierte drei Mal die fünf

Viel los war beim Fest in Frankendorf.
Viel los war beim Fest in Frankendorf. © Foto: Inez Bandoly/MZV
Inez Bandoly / 16.06.2013, 22:14 Uhr
Frankendorf (MZV) Doppelter Grund zur Freude bei Frankendorfs Ortsvorsteher Hans-Jürgen Berner: Zum einen war sein Ortsteil in diesem Jahr wieder Austragungsort des Gemeindefestes mit Storbeck - zum zweiten feierte man hier am Wochenende gleichzeitig das 555-jährige Bestehen.

Gegen Mittag war am Sonnabend die Dorfstraße in Frankendorf gesperrt. Anlässlich des Gemeindefestes zog dort ein Tross mit 20 Fahrzeugen entlang. Die geschmückten Traktoren fuhren zum Festplatz. Begleitet wurde der Umzug von mittelalterlicher Musik, gespielt von "Dens Leones und die Wasserweiber".

Auf dem großen Areal erwartete die Besucher dann viel Abwechslung. Sie spazierten vorbei an Trödelständen und zwei Ponys, die mit Kindern auf dem Rücken ihre Runden drehten. Einige Gäste folgten der Musik und setzten sich an die Bühne ins Festzelt. Dort gab es poppige Lieder von den "Mann Sisters" aus Neuruppin auf die Ohren. Lena Mellin aus Frankendorf sorgte für Abwechslung mit Klassik auf der Flöte. Etwas schrägere Klänge kamen von der gegenüberliegenden Seite des Platzes. Dort warf Holzschnitzer Jens Mielke die Kettensäge an und schuf aus einem Baumstamm eine kunstvolle Plastik.

Im Windschatten eines Hauses hatten sich die drei Berliner Musiker Universo Picos eingespielt. Georg am Saxofon, Konstantin am Synthesizer und Kai als Sänger wurden von dem Frankendorfer Dietmar Apitz in der Großstadt am Potsdamer Platz entdeckt. "Mir gefiel die Musik", sagte er und lud sie daher zum Gemeindefest ein.

Derweil ging es für viele andere Frankendorfer eher sportlich zu. Beim Volleyball kämpften vier Mannschaften gegeneinander, ein Feld weiter kickten die Fußballer. Der starke Wind machte ihnen allerdings nicht so viel aus wie Gisela Koster. Eigens für die Kinder hatte sie Blechbüchsen bemalt. Diese sollten, als Pyramide aufgebaut, die jüngsten Besucher zum Zielwurf einladen. Jedoch fielen die Dosen bei jeder Böe immer wieder um.

Dennoch erfreuten sich die Kinder großen Abwechslung. Dafür hatte Gisela Schubert gesorgt. Ob Malwettbewerb oder Steckenpferd-Rallye: auch ihre siebenjährige Enkelin Yara Nickchen aus Ratzeburg und deren Freundin Merle waren mit vollem Eifer dabei.

Einmal im Jahr wird das Gemeindefest jeweils abwechselnd in Storbeck oder Frankendorf gefeiert. Frankendorfs Ortsvorsteher Hans-Jürgen Berner freute sich, dass das Fest in seinem Dorf stattfand, denn es feiert in diesem Jahr sein 555-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass gab Gabriele Becker Paul in der Dorfkirche ein Konzert. Mit Klassik-, Pop- und Musicalrhythmen nahm sie die Gäste mit auf "Eine Reise durch die Musik".

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