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Feuerwehr-Nachwuchs trainierte mit viel Spaß

Cindy Teichert / 12.08.2013, 07:49 Uhr
Chossewitz (MOZ) Zu einem Ausbildungslager trafen sich am Wochenende die Jugendfeuerwehren aus Beeskow, Friedland, Groß Muckrow, Günthersdorf und Schadow. Aufgeregt bezog der Feuerwehrnachwuchs am Freitag seine Zelte auf dem Gelände der ehemaligen Bungalowanlage Klingemühle. Nachdem sie sich häuslich eingerichtet hatten, ging es zu einer spannenden Nachtwanderung durch den Wald rund um Chossewitz. Am Lagerfeuer ließen die Kinder mit Knüppelbrot und Würstchen den ersten Tag ausklingen.

Am Samstagvormittag stand individuelle Freizeitbeschäftigung auf dem Plan. Nach dem Mittagessen galt es dann, aufgeteilt in sechs Gruppen, mehrere Stationen zu bewältigen. Feuerwehrtechnische Kenntnisse waren bei der Gerätekunde gefragt, Geschick, Schnelligkeit und Übung beim Schläuche rollen nach Zeit, bei der Gruppenstafette und beim Kübelspritzen. Die Teamfähigkeit war besonders an der Erste-Hilfe-Station gefordert. In nur zehn Minuten war eine Trage zur Bergung eines Verletzten selbst zu bauen. Zur Verfügung hatten sie dazu lediglich ein paar Seile, eine Decke sowie Äste aus dem Wald. Natürlich wurde die Bahre auch auf ihre Tragfertigkeit getestet. Außerdem musste ein Mitglied jedes Teams einen Notruf absetzen. Gefordert waren sie an einer Waldstation. Bei Revierförster Oliver Fuchs galt es, heimische Baumarten zu erkennen und zuzuordnen oder verschiedene Dinge aus Feld und Flur zu ertasten. Erschöpft, aber glücklich kehrten die Kinder am späten Nachmittag ins Lager zurück. Schließlich hatten sie mit ihrer erfolgreichen Teilnahme an dem Parcours auch ihre Jugendflamme erworben, ein Ausbildungsnachweis in Abzeichenform.

Friedlands Stadtjugendwart Alfred Stahr möchte sich besonders bei den Jugendwarten für ihr Engagement bedanken und beim Team der Klingemühle, das das Gelände zum Zelten zur Verfügung stellte und sich auch um die Verpflegung kümmerte. Ein wenig enttäuscht zeigte er sich, dass die Jugendfeuerwehren aus Weichensdorf und Leißnitz in diesem Jahr nicht zum Ausbildungslager gekommen waren. Umso mehr freute er sich über die Teilnahme der Jugendfeuerwehr Beeskow, die mit ihren 17 Kindern das Lager nicht nur gut aufgefüllt hat, sondern weil sich auch die Betreuer aktiv in die Gestaltung des Wochenendes einbrachten.

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