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Denkmalpreis 2013 geht nach Klein Muckrow

Rotarier unterstützen Kirchensanierung

Grund zur Freude: Der diesjährige Präsident des Rotary-Clubs Eisenhüttenstadt-Schlaubetal, Daniel Märkisch (r.), überreicht Eberhard Grünberg vom Förderverein Dorfkirche Klein Muckrow die Glasplatte zum Denkmalpreis 2013.
Grund zur Freude: Der diesjährige Präsident des Rotary-Clubs Eisenhüttenstadt-Schlaubetal, Daniel Märkisch (r.), überreicht Eberhard Grünberg vom Förderverein Dorfkirche Klein Muckrow die Glasplatte zum Denkmalpreis 2013. © Foto: MOZ/Jörg Kühl
Jörg Kühl / 12.09.2013, 07:05 Uhr
Klein Muckrow (jök) Vielleicht hatten sich die Klein Muckrower nach der Sanierung der Außenhülle ihrer Dorfkirche ein wenig zu früh gefreut, dass die neue Wetterfahne im Gegensatz zu ihrer morschen Vorgängerin nicht mehr quietsche: Bei der Übergabe des Denkmalpreises des Rotary-Clubs Eisenhüttenstadt-Schlaubetal an den Förderverein Dorfkirche Klein Muckrow war in einer ruhigen Sekunde - der Wind drehte sich gerade - ein eindeutiges Geräusch von der Kirchturmspitze her zu hören: Und sie quietscht doch!

Das Quietschen war der einzige Missklang in einer Veranstaltung, die einer Erfolgsgeschichte das Sahnehäubchen aufsetzen sollte: Mit den ausgereichten 2000 Euro kann der Förderverein unter der Leitung Eberhard Grünbergs nun die Sanierung des Innenraumes der Kirche fortsetzen.

Die Fertigstellung des ersten Sanierungsabschnittes wurde bereits am Denkmaltag mit einem Konzert gefeiert. Nun hat der diesjährige Präsident des Rotary-Clubs, Daniel Märkisch, neben dem Scheck eine Glasplatte überreicht, die an der Außenwand der Kirche angebracht und an die Vergabe des Denkmalpreises 2013 erinnern soll.

Grünberg bedankte sich im Namen des Fördervereins, der inzwischen auf 12 Personen angewachsen ist. "Früher sind die Autos neben der Kirche stehen geblieben, weil das Ding fast umgefallen wäre, jetzt halten sie an, weil die Kirche so schön aussieht", scherzte der Vereinsvorsitzende. Die Baudezernentin des Kreises Oder-Spree, Hanna Gläsmer, deren Ressort die Sanierung finanziell unterstützt, lobte das Zusammenspiel aller beteiligten Akteure: "Hier ist alles richtig gemacht worden."

Der Förderverein hatte sich 2008 zusammengefunden, um die Rettung des schief stehenden Gotteshauses einzuleiten. Von Anfang an handelten die Kirchensanierer Hand in Hand mit den Denkmalschutzbehörden. Die Vereinsmitglieder sammelten Spenden und veranstalteten jedes Jahr ein Sommerkonzert mit dem Jugendblasorchester Beeskow, das inzwischen in der Region zu einer Tradition geworden ist. In einer Kooperationsvereinbarung zwischen dem Förderverein und der Stadt Friedland wurde 2011 festgelegt, dass das Kirchengebäude nach Abschluss der Sanierungsarbeiten auch für öffentliche kulturelle Veranstaltungen zur Verfügung gestellt werde.

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