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Jeden Donnerstag Treff in der Kulturstube Kerstenbruch

Singekreis stimmt wieder an

© Foto: MOZ/Jens Sell
Nadja Voigt / 10.10.2013, 07:45 Uhr
Kerstenbruch (MOZ) Für den Singekreis in Kerstenbruch hat die zweite Jahreshälfte begonnen. Nach der Sommerpause sind nun wieder die Proben gestartet. Immer donnerstags kommen die Mitglieder um 18 Uhr in der Kulturstube in Kerstenbruch zum Singekreis zusammen.

Bereits um 17 Uhr beginnt die Anfänger- und Einsingestunde. Denn dem Kreis sind neue Sänger jederzeit herzlich willkommen. "Es ist ein alter Brauch, persönliche Erlebnisse, Tages- oder Jahreszeiten durch Lieder zu feiern oder zu deuten", verdeutlicht der Leiter der Gesangsgruppe, Christian-Ulrich Baugatz, die Bedeutung des (gemeinsamen) Singens. Vor bald zehn Jahren versammelte er erstmalig mit seiner Frau Margarete, mit der der Maler und Autor im alten Dorfkonsum des Ortes lebt, Sangesfreunde in der Kulturstube. "Der ehemalige Kirchsaal mit seiner wunderbaren Akustik bekam damit nach 20 Jahren Leerstand wieder die Bedeutung als Treffpunkt für die Menschen des Ortes", erinnert sich Baugatz. Dabei sorgen die Bilder und Plastiken aus seinem Atelier, vor allem das Triptychon, das an die Stelle des Altars getreten ist, für eine würdige Atmosphäre. Und der gespendete Ofen, den das Ehepaar im Vorfeld der Proben in der kalten Jahreszeit rechtzeitig für den Singekreis auf Touren bringt, sorgt für eine wohlige Atmosphäre.

Die nächste Gelegenheit, dem Singekreis Gehör zu schenken, gibt es traditionell zu Weihnachten. Um 17 Uhr an Heiligabend treffen sich die Sänger und ihre Gäste bereits seit Jahren in der Kulturstube Kerstenbruch. Nicht nur dabei machen alle Beteiligten die Erfahrung: "Singen stärkt Leib und Seele", wie es der Chorleiter formuliert. Denn auch beim Erarbeiten seltener oder bekannterer Volkslieder geht es den Teilnehmern so. Und das mit Erfolg: 2006 gewann die Gruppe mit ihrer von Akkordeon-Spieler Klaus-Dieter Pankrat geschriebenen Oderland-Hymne den ersten Preis beim Chorwettbewerb in Kienitz.

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