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Flüchtender Täter bleibt im Matsch von Greiffenberg stecken

Autodieb ohne Hose

Oliver Schwers / 12.11.2013, 07:59 Uhr
Dobberzin/Greiffenberg (os) Eine filmträchtige Verfolgungsjagd, die im Matsch von Greiffenberg endete, lieferte sich ein polnischer Autodieb am 8. November mit der Polizei. Einer Zivilstreife der gemeinsamen operativen Fahndungseinheit mit Beamten der Bundes- und Landespolizei und dem Zoll war ein polnischer Mercedes auf der B 2 zwischen Gartz und Schwedt aufgefallen. Die Fahnder blieben an dem Fahrzeug dran und stellten nach Überprüfung der Kennzeichen fest, dass der Wagen zwei Tage zuvor in Polen gestohlen worden war. Am Steuer saß ein jugendlicher Fahrer, der in Richtung Angermünde weiterfuhr.

In Dobberzin versuchte eine Polizeistreife dann, den Wagen auf der Bundesstraße 2 zu stoppen. Doch der Autodieb gab Gas, raste quer durch Angermünde weiter und lieferte sich eine Verfolgungsjagd mit mehreren Streifenwagen.

Er kam allerdings nur bis Greiffenberg. Durch die Vollsperrung der Bundesstraße 198 an einer Brückenbaustelle wich der Flüchtende noch vor dem Ortseingang aufs Feld aus, blieb mit dem Mercedes aber im lehmigen Untergrund stecken. Daraufhin versuchte er zu Fuß zu fliehen.

Doch auch hier wurde ihm das durch den vielen Regen völlig aufgeweichte Gelände zum Verhängnis. Während ihm die Beamten von Bundes- und Landespolizei nachsetzten, verlor er auf der Flucht seine Schuhe. Wenig später rutschte ihm auch noch die Hose vom Körper. In Unterhose rannte der 17-Jährige dann weiter, was die Beine hergaben. Nach Augenzeugenberichten gab er schließlich im Wiesenweg völlig "verdreckt und prustend und schnaufend" auf und ließ sich von den offenbar wesentlich besser trainierten Polizisten, die den längeren Atem hatten, die Handschellen anlegen.

Nach seiner vorläufigen Festnahme wurde er aufgrund seines Alters dem Kinder- und Jugendnotdienst in Deutschland übergeben. Nach Angaben der Polizei soll am entwendeten Fahrzeug ein Schaden von etwa 1000 Euro entstanden sein. Die Autos der Polizei blieben unversehrt, waren aber ebenso lehmverkrustet.

Warum der polnische Jugendliche mit dem gestohlenen Wagen in der Uckermark unterwegs war, wird jetzt ermittelt. Die Beamten gehen davon aus, dass er damit weitere mögliche Straftaten vorhatte.

In den vergangenen Tagen hat die Polizei auch mit Hilfe von beherzten Zeugen immer wieder Täter und gestohlene Autos in der Uckermark stellen können.

Leserforum

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otto 13.11.2013 - 13:12:17

ach abo

Nur weil ich den Schrott den du hier schreibst nicht ernst nehme, heißt das doch noch lange nicht, das ich mich zu deinen ulkigen 'Gutmenschen' zähle. Etwas grob gestricktes Weltbild, für meinen Geschmack.

abo 13.11.2013 - 12:31:29

@OTTO

geh mal lieber weiter geld sammeln für arme kriminele osteuropäer.

I. Sinder 13.11.2013 - 11:04:37

Dreamteams und das Land Israel in der Gegenwart

Schuld? Gilt nur für Verlierer. (P. Rudl, deutscher Aphoristiker) Bereits ein Herr Grabbe sagte: Die ungetane Arbeit ist unbezahlte Schuld.

otto 13.11.2013 - 09:52:07

was willst du denn

zur Progro_nacht gegensätzliches sagen? Das sie selbst schuld waren? Ihr seid echt das Dreamteam. Der Gesellschaftsverlierer Abo, der selbstverliebte fran u.die maskuline Olga. Zu geil!

Olga W. 13.11.2013 - 08:19:26

fran

nicht so sarkastisch. meinungsfreiheiten sind solch eine sache. mit vielem geschmäckle. zur reichspro......nacht darf nichts gegensätzliches gesagt werden. mit den migranten ist es genauso. immer dem mainstream folgen. dann sitzt du in der ersten reihe .... der moz!

Fran 12.11.2013 - 17:19:39

Es geht um Leben und Tod

Die Frankfurter Gutmenschen würden mit dem Typen sofort zum H und M um ihm eine Hose zu spendieren. Natürlich gesponsort vom Steuerzahler.

abo 12.11.2013 - 16:44:05

abo

die gutmenschen können doch für den armen jungen polen eine hose spenden

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