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Beigel wechselt in SPD-Wahlkampfzentrale

Matthias Beigel
Matthias Beigel © Foto: MZV/Rachner
Patrik Rachner / 26.11.2013, 22:15 Uhr
Grünefeld/Potsdam (MZV) Die märkische SPD will anscheinend nichts dem Zufall überlassen. Der im Havelland bestens bekannte Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Matthias Beigel, übernimmt vorübergehend einen neuen Posten. Ab Dezember wird er zeitlich befristet zum Landesverband wechseln und mit Blick auf die bevorstehenden Wahlkämpfe im kommenden Jahr die Aufgabe des Leiters der Planung und Kommunikation übernehmen.

"Ich freue mich auf die Aufgabe. Wahlkämpfe sind nunmal Hochzeiten in der Politik. Für meine Partei etwas bewegen zu können, ist Ansporn genug für mich", sagte er am Dienstag. Im Hinblick auf die Kommunal- und Landtagswahlen ist er für all das, was mit Kampagnenplanung, Umsetzung und deren Organisation bis in die Partei hinein verantwortlich.

Für Beigel, der in Grünefeld lebt und seinerzeit als SPD-Ortsvereinsvorsitzender in Schönwalde-Glien bei den Bürgermeisterwahlen trotz eines achtbaren Ergebnisses Amtsinhaber Bodo Oehme (CDU) unterlag, sei der zeitlich bis nach den Wahlen befristete neue Job "etwas Besonderes".

Der ehemalige persönliche Referent von Havellands Landrat Dr. Burkhard Schröder gilt als Wahlkampfexperte, schließlich habe er bereits mehrere Jahre für seine Partei auch anderenorts Wahlkämpfe ausgefochten. "Für mich heißt es nun herauszuarbeiten, für was wir als Partei stehen."

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Reldeis 29.11.2013 - 21:50:35

Wieder voll daneben gelegt ...

Kann der Herr "Gelegt" unter seinen verschiedenen Pseudonymen eventuell mal etwas Sinnvolles und Konstruktives zur Diskussion beitragen? Es wäre schade, wenn die Diskussionsfunktion dieses Artikels aufgrund des kontinuierlichen und nicht gerade smarten Beigel-Bashings genauso enden würde wie die zu diesem Artikel: http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1132136

Abgelegt 29.11.2013 - 13:52:20

Beigelegt wird abgelegt

wenn die Sozis verlieren, wurden zu wenig Plakate geklebt und der Rest auch versaut. Schön, wenn man einen objekiven Grund hat um Jemanden los zu werden. Wer hoch steigt, fliegt auch tiefer. Abflug Herr Sekundenschlaf

Watchdog 28.11.2013 - 23:43:50

@Überlegt-Überlegen?

Reldeis..hat ganz einfach Recht.. Die "Dame" bewegt wenigstens etwas und bringt Transparenz... BITTE NICHT dieser ewiger Grauschleier.. von BZ-Hundeverbot, Winterdienst, Poloplatz-Schicki, unerlaubte Gewerbegebiets-Wohnsiedlungen....ach , man/frau die Liste kann ewig lang werden..keine Lust mehr dazu.. zu frustriert von der einheitlichen Grauschleier-Politk Schönwalde-Gliens!!!!

Reldeis 28.11.2013 - 21:56:11

Voll daneben ist auch vorbei,

Herr "Übergelegt"! Ob Sie Herrn "Beigelegt" Reldeis nennen dürfen, weiß ich nicht, ich für meinen Teil verbitte mir jedoch, mit fremdem Namen belegt zu werden. Da Sie offensichtlich ein Prophet sind bzw. als Orakel arbeiten oder für welche IMaginäre Institution auch immer und deshalb bereits das Ergebnis der nächsten Landtagswahl kennen, kann man Ihnen nachsehen, dass Sie so verächtlich über das Plakatekleben und den Sekundenschlaf schreiben. Es schreibt sich immer gut über Dinge, über denen man vermeintlich steht. Machen Sie mal in Schönwalde-Glien Politik, so wie Herr Beigel es 2011 versuchte - also nicht im Gleichklang mit schwarz und rot und dunkelrot - dann können Sie große Töne spucken. Die einzige Person in der jetzigen Gemeindevertretung, die diese Größe auf Dauer bewiesen hat, ist eine Dame, die zu Herrn Beigels Zeiten aus der Schönwalder SPD "herausgeordnet" wurde - und dennoch bei der Bürgermeisterwahl Herrn Beigel unterstützt hat. Aber das ist vermutlich zu kompliziert für all jene, die in einer einfachen, schwarz-weißen (oder eben schwarz-rot-roten) Welt leben.

Übergelegt 28.11.2013 - 20:21:09

Hallo Herr Beigelegt, oder darf ich Sie Reldeis nennen?

Nachdem Herrn Landrat durch Ihre tolle Unterstützung seinen Posten als Vorsitzender der Havelländischen SPD quasi abgeben musste (denken Sie bitte an die unschönen Parteiordnungsverfahren gegen Mitglieder aus Schönwalde und Wustermark und die Bundesschiedskommission), wollen Sie jetzt der Landes Spd helfen. Aha! Bei Ihnen ist so viel nach hinten los gegangen, dass schon wundert, wie Sie es immer wieder geschafft haben sich mit den Parteipöstchen über Wasser zu halten. Na dann mal los, Herr Stratege! Im Land Brandenburg gibt es jede Menge Plakate zu kleben. Und Arbeit schändet nicht. Passen Sie aber auf den Sekundenschlaf auf. Nicht das da ein neues Auto zu Bruch geht. Kommendes Jahr gibt es in der Opposition nicht mehr so viele Jobangebote

Reldeis 27.11.2013 - 20:15:16

Der Neider

Herr Siedler, Neid scheint Ihnen nicht fremd zu sein. Sie werden sich vielleicht auch vor lauter Neid nicht daran erinnern, dass Herr Beigel ohne Unterstützung, ja, trotz wenig konstruktiver Strömungen im eigenen Ortsverband bei der Bürgermeisterwahl aus dem Stand gegen den Platzhirsch B.Oe. fast 40% der Stimmen holte. Das ist für manche vielleicht nebensächlich im Vergleich mit einem Unfall, den es bei ordentlicher Unterstützung aus dem eigenen Lager vermutlich nicht hätte geben müssen. Aber es scheint Menschen zu geben, die gehässig genug sind, sich ausgerechnet am Unglück eines Menschen ergötzen zu müssen. Wenn Sie Ihre Wahlplakate hätten zu nachtschlafender Zeit selber anbringen müssen, könnten Sie dann garantieren, dass Ihnen im Sekundenschlaf Ihr PKW nicht vom rechten Pfad abweicht? Ich wage es zu bezweifeln ...

Siedler 27.11.2013 - 16:53:26

Der Wohltäter

Eingangsbemerkung: Wenn Herr Weigel sein Notebook (manchmal gehen ja in der SPD auch welche verloren...) so oft wechseln würde wie seinen Job, gäbe es in Brandenburg einen regionalen IT-Boom. Persönlicher Referent von Heide Simonis mit gutem Draht zu Justizbehörden, Parteireferent, Referent des Landrates, Bürgermeisterkandidat (mit guten Kontakten zu örtlichen Abschleppdiensten), Fraktionspressesprecher und nun SPD-Wahlkampfleiter. Eine ganz schön große Auflistung für die letzten fünf Jahre. Schade nur, dass kein einziger "bürgerlicher" Beruf dabei war. Aber wenn man so einem profanen bürgerlichen Beruf nachginge, könnte sich vermutlich auch soviel Selbstlosigkeit wie bei Herrn Beigel garnicht entwickeln: Ist es ihm doch Ansporn und Lohn genug, seiner Partei dienen zu können! Ein wahrer Wohltäter halt - wenngleich ein unverstandener, wenn man sich anschaut, wie sein politisches Erbe in Schönwalde in kürzester Zeit in den Orkus gewandert ist. Bleibt nur, dem Altruisten Beigel zum Abschluss ein "unfall"-freies Bewältigen der kommenden Wahlkampfaufgaben zu wünschen. Und dass er immer sein Handy dabei haben möge...

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