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Naturparkbahnhof Melchow zieht zahlreiche Besucher zum Baumschlagen an

Wo der Rauschebart mit dem Zug kommt

Mit der Bahn: Der Weihnachtsmann kommt pünktlich um 16.15 Uhr mit dem Zug an. Anschließend gibt es für die kleinen Besucher einige Naschereien.
Mit der Bahn: Der Weihnachtsmann kommt pünktlich um 16.15 Uhr mit dem Zug an. Anschließend gibt es für die kleinen Besucher einige Naschereien. © Foto: Heike Beier
Heike Beier / 17.12.2013, 07:45 Uhr
Melchow (MOZ) Auch wenn das Wetter zum dritten Adventssonntag noch immer nicht winterlich war, hat der Naturparkbahnhof Melchow traditionell zum Weihnachtsbaumschlagen in den Melchower Forst eingeladen. Über den gesamten Barnim bis weit nach Berlin hat sich herumgesprochen, dass es dort einen kleinen handgemachten Weihnachtsmarkt gibt, der bereits zum achten Mal kurz vor dem Fest für entsprechende Stimmung sorgt. So wundert es nicht, dass Revierförsterin Ines Glötzl-Simon mit einem Tross von Waldgängern auf Pirsch zum passenden Weihnachtsbaum aufbrach und mit knapp hundert selbst geschlagenen Prachtexemplaren zum Bahnhof zurückkehrte.

An den liebevollen Ständen auf dem Bahnhofsvorplatz boten die Melchower Weihnachtliches für Leib und Wohl neben Geschenkideen an. Mandy Raatz aus Bernau war zum ersten Mal mit Freunden, Familie und Kollegen hier. "Ich bin ganz begeistert von der Atmosphäre. Der Adventsmarkt ist klein, aber fein", sagte sie. Andere Familien kommen schon seit vielen Jahren. "Wo hat man schon so viel traditionell Weihnachtliches an einem Ort", zeigte sich Familie Schmeka aus Berlin beglückt. "Wir möchten nicht nur einen Baum, sondern freuen uns immer auch auf den Wildschweinbraten. Die Kinder hören die Weihnachtsgeschichte der Märchenfrau und der Höhepunkt ist für uns die Ankunft des Weihnachtsmannes mit dem Zug."

Dieser kam pünktlich 16.15 Uhr und hatte Obst und Naschereien dabei. Thorsten Kleinteich, Vereinschef vom Naturbahnhof Melchow, zeigte sich zufrieden über die durchweg positive Resonanz der rund 400 Besucher. "Der Adventsmarkt ist jedes Jahr eine große Herausforderung. Unser zahlenmäßig kleiner Verein leistet hier Hervorragendes. Ich wünschte, ich hätte noch mehr fleißige Helfer." Mit Stolz verwies er auf das Engagement der heimischen Jugend, die einen eigenen Stand vorhielt. Ridha, Austauschschüler aus Kapstadt, verstärkte die Jungengruppe um Hannes, Felician und Filibert, bei denen selbst geerntete Esskastanien, handgemachte Kerzen und Weihnachtskarten zum Verkauf standen.

Im nächsten Jahr kommen sie alle wieder. "Der dritte Adventssonntag bleibt eine feste Institution" versichert Thorsten Kleinteich auf vielfache Nachfrage.

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