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Klein Muckrower Christvesper in der halbfertigen Kirche / Plätze reichten nicht aus

Weihnachtsgottesdienst auf der Baustelle

Cindy Teichert / 27.12.2013, 07:41 Uhr
Klein Muckrow (MOZ) So wie die Weihnachtsgans und ein geschmückter Tannenbaum gehört für die meisten der Besuch eines Gottesdienstes am Heiligen Abend zum weihnachtlichen Ritual. Vielen ist es wichtig, seinen Kindern die Hintergründe des Weihnachtsfestes zu vermitteln. In Form von Krippenspielen wurde die Weihnachtsgeschichte auch in diesem Jahr vielerorts in den gut gefüllten Gotteshäusern dargestellt.

Eine kleine Premiere gab es in der Klein Muckrower Kirche. Der letzte Weihnachtsgottesdienst fand dort vor zwei Jahren statt. Dann begannen aufwändige Restaurationsarbeiten am Fachwerkbau, so dass man im letzten Jahr am Heiligen Abend in den örtlichen Gemeinderaum ausweichen musste. In diesem Jahr nun wurden die Arbeiten an den äußeren Mauern und am Dach der Kirche endlich fertiggestellt, worauf die Klein Muckrower, allen voran der Vorsitzende des Fördervereins Eberhard Grünberg, sehr stolz sind. Und auch wenn es im Innenraum des Gotteshauses noch jede Menge zu tun gibt, stand außer Frage, dass die Christvesper in diesem Jahr wieder dort stattfindet.

Die blanke Erde wurde mit vielen Teppichen ausgelegt, die fehlenden Bänke, die noch aufgearbeitet werden müssen, durch Stühle ersetzt. Der alte Altartisch wurde aus dem Lager geholt und noch einmal an seinen Platz zurückgestellt. Ein wunderschön geschmückter Tannenbaum und ein großer Herrnhuter Stern durften natürlich auch nicht fehlen. Wie schon in den vergangenen zwei Jahren gestaltete die Kirchenälteste Carola Rossow die Christvesper. Unterstützung erhielt sie dabei von Pfarrerin a.D. Brigitte Hartung, die Klein Muckrow viele Jahre betreut hat und der Gemeinde noch immer sehr verbunden ist. Und so erarbeitete sie die Rede, die Carola Rossow der Kirchengemeinde am Heiligen Abend vorlas. Unterstützung erhielt diese von Steffi und Mandy Grunke, sowie von Tochter Lina, die mit Keyboard, Gitarre und Flöte für die musikalische Umrahmung des Festgottesdienstes sorgten. Und natürlich durfte auch ein Krippenspiel nicht fehlen. Lucian Schönfeld, Paul Miersch, Lina Rossow und Jenny Miethke spielten die arme Hirten, die die Nachricht von der Geburt Jesu in die Welt trugen.

Eberhard Grünberg, Carola Rossow und die anderen Mitglieder des Fördervereins Dorfkirche Klein Muckrow waren erfreut über den großen Anklang. Die bereitgestellten mehr als 70 Leute kamen in die kleine Kirche, auch aus den umliegenden Orten. Darunter Familie Schneider aus Chossewitz : "Wir sind hergekommen, weil unsere Tochter Mouna mal ein Krippenspiel sehen wollte", so Nicole Schneider. Die Kirche in Chossewitz sei zwar von außen saniert worden, aber innen nicht nutzbar.

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