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Das lange Warten der Familie Pchelka

Wartet auf die Telekom: Johanna Pchelka aus Altfrieack zweifelt auch am nächsten Freischalt-Termin
Wartet auf die Telekom: Johanna Pchelka aus Altfrieack zweifelt auch am nächsten Freischalt-Termin © Foto: MZV/Melzer-Voigt
Judith Melzer-Voigt / 16.01.2014, 15:16 Uhr
Altfriesack (MZV) Die Hoffnung bei Johanna Pchelka und ihren Mann war groß: Sie haben ein Problem mit der Telekom, die es seit Monaten nicht schafft, den Anschluss der Altfriesacker Familie freizuschalten. Also haben sich die Pchelkas an die Öffentlichkeit gewandt. Doch nun kommt die Ernüchterung - einen funktionierenden Telekom-Anschluss haben die Pchelkas noch immer nicht.

Die Familie wollte vom Unternehmen 1&1 zur Telekom wechseln, ihre alte Telefonnummer aber mitnehmen. Vor knapp acht Monaten war das. Die Pchelkas haben ihren Vertrag mit 1&1 rechtzeitig gekündigt, alles schien glatt zu laufen. Zum 10. Mai 2013 sollten sie mit einem Anschluss der Telekom telefonieren können - doch weit gefehlt.

Immer wieder bekamen die Pchelkas in den Folgemonaten Termine für eine Freischaltung der Leitung - und immer wieder wurden diese nach hinten verschoben (RA berichtete). Seitens 1&1 wurden dem Ehepaar eine Notversorgung sichergestellt, aber die bringt einige Tücken mit sich. Zuerst konnten die Pchelkas niemanden anrufen. Das wurde mittlerweile abgestellt. Doch wenn jemand sie anrufen möchte, der seinen Vertrag bei der Telekom hat, dringt noch immer nur die Ansage aus dem Telefonhörer: "Kein Anschluss unter dieser Nummer."

Der jüngste Freischalt-Termin, der dem Ehepaar mitgeteilt worden ist, war der 7. Januar. Schon im Vorfeld war Johanna Pchelka skeptisch und glaubte nicht daran, dass es nach zirka zwölf Versuchen klappen würde. Und sie sollte recht behalten. "Am 3. Januar haben wir eine E-Mail bekommen", erklärt die Altfriesackerin. Von 1&1 kam die Information, dass der neue Anbieter - die Telekom - den Termin nicht einhalten kann. Der 28. Januar wurde als neuer Tag für das Freischalten genannt.

Auch eine Auskunft zum Fall ist schwer zu bekommen. "Leider kann ich Ihnen noch keine Rückmeldung zu dem von Ihnen geschilderten Sachverhalt geben", so Pressesprecher Steffen Georgi. "Seit heute Morgen haben wir Ihre Anfrage an die Kollegen vom Kundenservice weitergeleitet. Soeben erhielt ich die Nachricht, dass zur Klärung des Sachverhaltes weitere Recherchen notwendig sind. Sobald ich mehr weiß, melde ich mich bei Ihnen." Das war am 9. Januar, seitdem herrscht Funkstille.

Viele Grüße

Steffen Georgi

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