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Am Sonnabend wurde in Breslack gezampert

Zamper-Spaß in Breslack

Feste Tradition in Beslack: Bunt kostümiert beteiligten sich Mariana Göritz-Kanisch, Silvio Schmidt und Bianca Wokittel am Zampern am Sonnabend. Fünf Ortsteile mussten abgelaufen werden
Feste Tradition in Beslack: Bunt kostümiert beteiligten sich Mariana Göritz-Kanisch, Silvio Schmidt und Bianca Wokittel am Zampern am Sonnabend. Fünf Ortsteile mussten abgelaufen werden © Foto: Jana Pozar
Jana Pozar / 23.02.2014, 18:48 Uhr
Breslack (MOZ) Jede Menge Kilometer mussten die Breslacker am Sonnabend unter die Sohlen nehmen. Denn Breslack hat insgesamt fünf Ortsteile - Kolonie, Pfaffenschänke, Mühle, Gut und Zentrum -, die abgezampert werden mussten. Zum Glück legen die Organisatoren jedes Jahr schon im Vorfeld fest, wer mit dem Auto die ganze Meute transportiert.

Schon am Freitagabend wurde ordentlich gefeiert beim Fastnachtstanz in Bresalack. "Wir haben bis kurz nach zwei Uhr gemacht und sind schon wieder total fit", versicherte Ortsvorsteher Gerhard Kotte nachdrücklich. Das Programm sei total "cool" gewesen. Das betonte der Zamper-Chef Maik Radau. Das Männerballett tanzte nach "Call on me". "Das muss man gesehen haben", so Radau.

Erstmals wurde das Programm von Steffen Dähn moderiert. Der Leipziger kommt seit drei Jahren extra zum Zampern nach Breslack. "Die Stimmung ist total irre. So etwas kenne ich von Leipzig nicht." Dabei mache er dort gern beim Fasching mit.

Aber Fasching sei mit Fastnacht überhaupt nicht zu vergleichen. Die olympischen Spiele im weltgewandten und weltbekannten Breslack am Freitagabend jedenfalls seien einfach sensationell gewesen - und ganz ohne Doping. "Außer Doping für die Leber", versicherte Steffen Dähn lachend. Mit ernstem Blick sagt er dann: "Hier werde ich wenigsten einmal im Jahr richtig satt." Denn die Breslacker verwöhnen ihrer Zamperer. "Essen, Trinken, gutes Leben, heißt es einfach hier beim Zampern", wusste Gerhard Kotte.

Der Ortsvorsteher selbst ist seit 22 Jahren mit dem Zamperzug unterwegs. "Immer als Wanderer", gab er lachend zu. "Die Jungen und die jung Gebliebenen machen gemeinsame Sache. Das ist doch wunderbar", betonte Kotte. Das Haus von Helga und Günther Helm war am Mittag der erste Anlaufpunkt im Breslacker Zentrum. "Es ist schön, dass die Tradition aufrecht erhalten wird. Früher bin ich auf Zampertour gewesen", sagte Helga Helm. Klar, dass die Meute mit Stullen, Wiener Würstchen, Kaffee, Schnaps und Tee verwöhnt wurde.

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