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420 000-Euro-Bau mit Verspätung fertig / Saal bereits für erste Feiern gebucht

Hohenfelder weihen Gemeindehaus ein

Annett, Dirk und Coco Brüscha (v. l.) schauen Toni beim Malen über die Schulter.
Annett, Dirk und Coco Brüscha (v. l.) schauen Toni beim Malen über die Schulter. © Foto: Stefan Csévi
Andrea Weil / 16.03.2014, 22:00 Uhr
Hohenfelde (MOZ) Das lange Warten hat sich gelohnt. Das war der Tenor der Hohenfelder, die am Sonnabend die Einweihung ihres Gemeindehauses feierten. Von der Verzögerung des Baustarts, Kostensteigerung und zuletzt noch feuchten Wänden sprach keiner mehr. "Das Haus ist einwandfrei, da können wir stolz drauf sein", meinte Karl-Heinz Sarow. "Wir haben alle ein bisschen mitgeholfen - und es geht ja noch weiter."

Denn Parkplatz und Gestaltung der Grünanlage stehen noch aus. Das werde zeitnah nachgereicht, versprach Bürgermeister Jürgen Polzehl. Diese Kosten werden die halbe Millionen voll machen. Ursprünglich sollte der Bau 320 000 Euro kosten. Doch über Warten auf Fördergelder und Neuausschreibung, weil eine Baufirma absprang, seien die Preise gestiegen, so Jürgen Polzehl.

Die 66 Stühle im neuen Veranstaltungssaal waren schnell belegt. Zwischen Sektempfang und Auftritt der Jagdhornbläser nutzten die Besucher die Gelegenheit, sich die Räume anzusehen. Das Gemeindehaus, obwohl nur halb so große wie der abgerissene Altbau, beherbergt das Bürgerbüro, einen Jugendraum, Veranstaltungssaal, Klubraum und Friseurstudio. Die Handwerksgenossenschaft Friseur und Kosmetik hat bereits vor einem Monat mit der Arbeit begonnen und kommt einmal pro Woche nach Hohenfelde.

"Groß, alt, schlecht war das Alte, das hier ist schön", fasste Frank Stopa seinen Eindruck zusammen. Erna Buchholz hat bereits für den Herbst den Veranstaltungssaal für eine Geburtstagsfeier angemietet. Zuerst steht allerdings am 5. Juli die 450-Jahr-Feier an, erinnerte Ramona Böhlke, Vorsitzende des Heimatvereins. "Dieses Haus ist der Dreh- und Angelpunkt des Lebens in Hohenfelde", sagte sie. Ramona Böhlke verteilte Blumen und stellte außerdem eine Wunsch-Box auf, in der jeder Vorschläge für das Haus einwerfen konnte. Sie dankte außerdem Ortsvorsteher Detlev Martens für seinen Einsatz. "Zuletzt ist er mindestens zweimal täglich mit dem Fahrrad hergefahren, um zu lüften."

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