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Linower protestieren für Straßenausbau

Brian Kehnscherper / 24.04.2014, 18:50 Uhr
Linow (bk/dst) Die Ortsdurchfahrt von Linow ist seit langem ein Flickenteppich. Seit auch noch der Umleitungsverkehr der Strecke von Zühlen nach Rheinsberg durch das Dorf geleitet wird, hat sich die Lage noch verschärft. Über den aufgerissen Asphalt auf der Landesstraße 15, durch den die Pflastersteine hervorkommen, rumpeln Autos und Lastwagen im Minutentakt durch den Rheinsberger Ortsteil.

Die Einwohner wollen sich das nicht mehr gefallen lassen. Der Ortsbeirat hat nun beschlossen mit einer Protest-Kundgebung auf die Situation aufmerksam zu machen. "Die Landesregierung lässt uns im Stich", sagte Ortsvorsteherin Ute Boehm am Donnerstag. Denn die Linower wünschen sich seit langem, dass der Abschnitt der L15 saniert wird. "Die Umleitung macht die Straße noch schlechter und gefährdet unsere Kinder", so Boehm. Trotz Beschwerden, Briefen und Bürgerbegehren kam vom Land bisher keine Reaktion. "Die Landesregierung ignoriert unsere Sorgen", meint die Ortsvorsteherin. Tatsächlich hat das Land bisher anderen Strecken den Vorrang gegeben. Ein Grund zur Hoffnung besteht jedoch: Erst im März hatte Ministerpräsident Dietmar Woike (SPD) in einem Interview eingeräumt, dass das Land seine Straßen zuletzt stiefmütterlich behandelte. Vor diesem Hintergrund kündigte Woidke verstärkte Investitionen in diesem Bereich an, wobei das Hauptaugenmerk auf Ortsdurchfahrten liegen sollte.

Darauf wollen die Linower aber nicht warten. Am Mittwoch, 7.Mai, wollen sie mit einem Fackelzug auf ihre Probleme aufmerksam machen. Los geht es um 18Uhr an der Feuerwehr.

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