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Sammlung von Einwohnervorschlägen zum Fest am Dienstag

450-Jahr-Feier in Hohenfelde

Dietmar Rietz / 26.04.2014, 06:40 Uhr - Aktualisiert 26.04.2014, 06:42
Hohenfelde (MOZ) Der Schwedter Ortsteil Hohenfelde ist vor 450 Jahren erstmals urkundlich erwähnt worden. Aufmerksam auf das Jubiläum gemacht worden sind die Hohenfelder allerdings erst beim Neujahrsempfang des Schwedter Bürgermeisters zu Jahresbeginn und haben anfangs ungläubig mit dem Kopf geschüttelt.

Jetzt steht fest: Am 5. Juli wird auf dem Platz hinter dem neuen Gemeindehaus gefeiert. "Da wir nur ein Dorf mit 180 Einwohnern sind, wird das sicher viel bescheidener als die geplante 750-Jahr-Feier der Stadt Schwedt im nächsten Jahr", dämpfte der Vorsitzende des Ortsbeirates Detlev Mertens zu hoch fliegende Erwartungen während des Treffens der Ortsbeiräte am Donnerstagabend. Es wird ein solides Dorffest, das bei den Besuchern mit anderen Festen am gleichen Tag konkurrieren muss.

Um Ideen, Hinweise und Vorschläge der Hohenfelder Bürger zur Gestaltung des Festes zu sammeln, sind die Einwohner am Dienstag um 19 Uhr ins Gemeindehaus zu einer Versammlung eingeladen. "Wir reagieren mit der Zusammenkunft auf Wünsche vieler Menschen im Ort", erklärte Detlev Mertens. Eine Idee gibt es schon: Eine Austellung zur Geschichte der Feuerwehr in Hohenfelde. Sie wäre im vergangenen Jahr 85 Jahre alt geworden, musste aber schon vor geraumer Zeit wegen Personalmangels aufgelöst werden.

Am Festtag sollen auch die alten Ortsschilder von Hohenfelde versteigert werden. Mindestgebot dafür sind 20 Euro, informierte Ortsteilbeauftragte Marianne Wendt. Die Schilder mussten den neuen mit der Aufschrift "Nationalparkstadt" weichen. Der Erlös aus der Versteigerung der alten Schwedter Ortsschilder soll der Arbeit der Jugendfeuerwehr in der Stadt zugute kommen. Es gibt schon etliche Nachfragen von Schildersammlern. Erste Interessenten haben sich bereits bei der Verwaltung gemeldet.

Von der Ortsteilbeauftragten erfuhren die Hohenfelder Bürgervertreter dann auch noch, dass die Planung für die Gestaltung der Außenflächen rund um das neue Gemeindehaus läuft, die Ausführung aber noch einige Zeit auf sich warten lassen wird.

Beraten haben die Ortsbeiräte auch über die künftige Straßenreinigungssatzung und die dazu gehörige Gebührensatzung. Diese sollen den Stadtverordneten von der Stadtverwaltung im Mai zur Beschlussfassung auf den Tisch gelegt werden und bei Zustimmung des Stadtparlaments rückwirkend zum 1. Januar in Kraft treten. Für die zum Beispiel an der Dorfstraße in Hohenfelde wohnenden Bürger würde das eine satte Erhöhung der Straßenreinigungsgebühr bedeuten. Da bei der Diskussion Fragen offen blieben, wollen sich die Ortsbeiräte vor einer endgültigen Stellungnahme zu den überarbeiteten Satzungen erst noch einmal Antworten von den Verantwortlichen in der Stadtverwaltung einholen.

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