Das Nachrichtenportal für Brandenburg

Totes Huhn: Polizei sieht sich im Recht

Daniel Dzienian / 01.05.2014, 08:00 Uhr
Burgwall (MZV) Jetzt berichtet die Polizei, wie sich die Verkehrskontrolle am Abend des Todes des berühmten Burgwaller Huhns Hannelohre aus ihrer Sicht zugetragen hat. Der dressierte Vogel mit dem doppelten "H" im Namen, der bereits im Fernsehen zu sehen war, gehörte einer therapeutischen Wohngruppe in Burgwall. Am Donnerstag musste es wegen einer Krankheit eingeschläfert werden. Betreuerin Sabine Sturm musste mit zwei schwer getroffenen Teenagern an dem Abend rechts ranfahren, als sie von der Polizei kontrolliert wurde. Die Beamten hätten kein Verständnis für die Situation gehabt, hatte Sturm kritisiert. Stattdessen hat die Betreuerin eine Anzeige wegen Beleidigung kassiert. "Es kam tatsächlich zu einem Wortgefecht", bestätigte Polizeisprecherin Dörte Röhrs. Was Sabine Sturm zu der Polizistin gesagt haben soll, wollte sie nicht mitteilen. "Es war aber unter der Gürtellinie", meinte die Sprecherin. Ob die Anzeige weiter verfolgt würde, prüft die Polizei gerade. Ein Verbot Auto zu fahren, wenn man emotional aufgewühlt ist, gibt es nicht. Die Polizei rät dennoch davon ab. Wer aus persönlichen Gründen rechts ranfahren muss, dem empfiehlt die Polizei, sich eine geeignete Einfahrt und die Einmündung eines Waldweges zu suchen und nicht teilweise im Fahrbahnraum zu halten.

Kommentare

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
(Ihr Name wird auch in der Zeitung veröffentlicht. Die Adresse wird nicht veröffentlicht.)
© 2017 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG