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100-Kilo-Bombe gesprengt, neue Bombe gefunden

Kurz vor der Sprengung: Der Gartzer Amtsbrandmeister Wolfgang Grösch weist Feuerwehrleute, Forstarbeiter, Polizisten und andere Helfer zur Evakuierung der Dorfstraße ein. Am Freitag muss in Friedrichsthal noch einmal gesprengt und evakuiert werden.
Kurz vor der Sprengung: Der Gartzer Amtsbrandmeister Wolfgang Grösch weist Feuerwehrleute, Forstarbeiter, Polizisten und andere Helfer zur Evakuierung der Dorfstraße ein. Am Freitag muss in Friedrichsthal noch einmal gesprengt und evakuiert werden. © Foto: MOZ/Oliver Voigt
Eva-Martina Weyer / 22.05.2014, 05:45 Uhr
Friedrichsthal (MOZ) Überraschung beim Sprengen einer Bombe in Friedrichsthal: Bei den Aufräumarbeiten wurde eine weitere Bombe entdeckt. Am Freitag ist noch eine mit einer Evakuierung verbundene Sprengung notwendig.

Geordnet verlief am Mittwoch die Evakuierung ab. Bewohner mussten die Häuser räumen. "Die Anwohner waren sehr verständnisvoll", sagte Amtsdirektor Frank Gotzmann. Ein Teil der Betroffenen war arbeiten, einige fuhren zum Einkaufen nach Schwedt oder angeln. Sehr engagiert kümmerte sich die Diakonie um Pflegebedürftige. Sie wurden abgeholt und erhielten in Gartz Essen und Trinken. Zwei Schulkinder fuhr das Amt nach Unterrichtsschluss nach Hause.

Derweil hatte Sprengmeister André Vogel die 100-Kilo-Bombe gesprengt, weil der ausgebaute Zünder in sehr schlechtem Zustand und transportunfähig war.

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