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Klein Schauen feiert 80-jähriges Jubiläum der Ortswehr

"Ohne Feuerwehr kein Dorfleben"

An der Chroniktafel: Martina Noack, Ortswehrführer Frank Lehmann, Dietmar Kubick, Ingo Krüger und Ehrenkamerad Herbert Schlauf, seit seinem 18. Lebensjahr in der Feuerwehr
An der Chroniktafel: Martina Noack, Ortswehrführer Frank Lehmann, Dietmar Kubick, Ingo Krüger und Ehrenkamerad Herbert Schlauf, seit seinem 18. Lebensjahr in der Feuerwehr © Foto: Elke Lang
Ruth Buder / 26.05.2014, 05:31 Uhr
Klein Schauen (MOZ) "Ohne unsere Freiwillige Feuerwehr gäbe es kein so lebendiges Dorfleben", weiß Ortsbeiratsmitglied Fritz Batke. Am Sonnabend hatten die zwanzig Frauen und Männer, zu denen noch vier Alters- und Ehrenkameraden gehören, gemeinsam mit den Pferdefreunden Klein Schauen, vielen Bewohnern und örtlichen Firmen das jährliche Dorffest ausgerichtet, das neben dem Zampern und dem Weihnachtsfeuer das größte Ereignis im Ort ist.

Diesmal wurde gleichzeitig 80 Jahre Freiwillige Feuerwehr gefeiert mit großem Festumzug, an dem alle Wehren von Storkow beteiligt waren, sowie einer Auszeichnung. Voranmarschiert war der Marzahner Fanfarenzug, in dem die Klein Schauenerin Petra Pamperin seit etwa zehn Jahren mitspielt. Frank Ebert, der Stadtwehrführer, beförderte anschließend Dietmar Kubick zum 1. Löschmeister. Das war eine Anerkennung für seine fünfzehnjährige Tätigkeit als Ortswehrführer. Abgelöst wurde er im Januar dieses Jahres durch Frank Lehmann.

Zum Jubiläum hatten sich die Kameraden ein paar Extras einfallen lassen. So veranstalteten sie einen "Blindenfußball", bei dem das Runde mit verbundenen Augen in das Eckige hineinmanövriert werden musste. Es gewann die Freiwillige Feuerwehr Görsdorf. In diesem Jahr lud erstmals Ralf Wittke aus Philadelphia, Vorsitzender des Vereins Treckerfreunde, zu Rundfahrten ein, und am Abend kam die Musik nicht wie üblich über elektronische Medien, sondern live von der Band White Fossas aus Busch.

Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr hatten auf einer großen Tafel ihre Chronik mit vielen Fotos ausgestellt. Wie Ronald Klehr, Stellvertretender Ortswehrführer, erzählte, hat die kleine Wehr im Jahr zwei bis drei Einsätze, "meist technische Hilfe bei Unfällen sowie wetterbedingte Einsätze, bei denen vor allem Baumschäden beseitigt werden müssen".

Schon zum Umzug waren viele Leute aus den umliegenden Dörfern als Gäste nach Klein Schauen gekommen. So hatten sich schließlich auf dem Dorfplatz im Zelt unter der großen Linde weit mehr Menschen vergnügt bei Kaffee und Kuchen versammelt, als der Ort Einwohner hat.

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